Monika Ebert Schriftendienst für Jesus Christus

Berufung zum Schreibdienst

 

Im Jahr 2011 begann meine Aufgabe eines Schriftendienstes für JESUS CHRISTUS. Die mir von Gott geschenkten Gaben und Berufserfahrungen aus über 30 Jahren als geprüfte Sekretärin und Industriekauffrau wurden zusammen mit meiner Vorliebe für Layout und Gestaltung zur Basis für diese Arbeit. Die Verbreitung des Evangeliums Jesu Christi und die Glaubenszurüstung der  Gläubigen sind gerade in der heutigen Zeit zunehmend wichtige Aufgaben. Darum bin ich sehr dankbar, dem HERRN Jesus Christus auf diesem Gebiet dienen zu dürfen. Die gesamte Arbeit stelle ich täglich dankend unter Gebet und die Führung Gottes durch Seinen Heiligen Geist. In der Anfangszeit waren es reine Schreibarbeiten, später kamen Layout- und Gestaltungsarbeiten der Schriften hinzu und schließlich auch der eigene Druck von kleineren Auflagen. 2014 entschloss ich mich dann zu dieser Homepage, um die Schriften und Informationen einem größeren Leserkreis zugänglich zu machen.

 

Nun, inzwischen ist die Arbeit für die Webseite um viele Bereiche erweitert worden wie ein großer Download-Bereich für MP.3-Predigten und PDF-Schriften, eine sehr große Sammlung von christlichen kostenlosen Ecards und mehrere Andacht-Seiten, Glaubensfragen und eine evangelistische Seite. Den Bereich der Downloads habe ich sogar auslagern müssen und hierfür eine zweite separate Homepage erstellt. Da ich feste Zusammenarbeit habe mit einigen Geschwistern, kann ich aus zeitlichen Gründen gar keine neuen Aufträge mehr annehmen. Darum musste ich mich entschließen, mein Dienstangebot für neue Aufträge vorübergehend zu schließen, bis sich an dieser Lage etwas ändert. Durch die kontinuierlichen Schriftaufträge für Gemeinde und Zeitgeist und Traktat- und Kartenaufträge von Harald Plich und Hedi Bode erscheinen weiterhin immer wieder neue Schriften, die im Online-Shop genannt Online-Büchertisch als Druckexemplar gekauft oder manche auch als PDF heruntergeladen werden können.

Über allem steht die Gnade und Wegweisung unseres HERRN JESUS CHRISTUS. 

 

 

 

Glaubensbekenntnis:

 

Durch die große Gnade Gottes kam ich im Sommer 2006 zum lebendigen Glauben an Gott, den Vater, Gott, den Sohn und Gott, den Heiligen Geist. Durch Sündenerkenntnis, Buße und Umkehr in meinem Leben erlebte ich die Wiedergeburt gem. Joh. 3,3. Ich halte die Bibel für das inspirierte Wort Gottes und die volle Wahrheit. Seitdem habe ich Heilsgewissheit und Frieden mit Gott, weil Jesus Christus, der Sohn Gottes, am Kreuz mit Seinem reinen Blut für meine Sünden bezahlt hat, so dass ich gerechtfertigt bin vor Gott.

 

 

 

Glaubensweg: 

 

Mein Glaubensweg begann in einer kleinen Freikirche in Sinsheim/Odenwald. Durch die große Gnade des HERRN Jesus Christus erfuhr ich jedoch bald darauf entscheidende Wegkorrektur, denn diese Gemeinde hatte eine charismatische Ausrichtung. Nach und nach führte mich der HERR aus dieser Strömung heraus. Von Juni 2010 bis September 2012 gehörte ich der Christlichen Gemeinde Darmstadt (freie Brüdergemeinde) an. Ich bin Gott sehr dankbar, dass Er mir in Seiner Gnade den „schmalen Weg“ zeigte und durch eine bibeltreue Lehre - besonders auch durch die Arbeit im Schriftendienst -  viel Segen schenkte.

 

Nach der Rückkehr in meine Heimatstadt Solingen ging ich von 2013 bis zum Herbst 2014 zur Gemeinde der bekennenden Christen in Wuppertal (IABC). Wegen der Kollision mit meiner übergemeindlichen Schriftendiensttätigkeit gab es schließlich Schwierigkeiten. Da ich diesen Dienst jedoch bereits einige Jahre vor der Zeit in der IABC machte und er meine Hauptberufung geworden war, ich auch den Brüdern Zusagen über mehrere Arbeiten gegeben hatte, fiel die Entscheidung leider gegen die IABC aus. Es kam zur Trennung. Es gab noch andere für mich nicht nachvollziehbare Entwicklungen seitens der Gemeindeleitung in der IABC, die für mich und einige weitere Geschwister eine Trennung notwendig machten. Nach mehrmonatiger Pause fand ich Anschluss an eine kleine christliche Hauskreisgemeinde mit Geschwistern aus Wipperfürth, die ebenfalls früher in der IABC waren. In unseren sonntäglichen Gottesdiensten hören wir die Predigten der Gemeinde Albstadt unter Leitung von Karl-Hermann Kauffmann. Es bestehen ebenso engere persönliche Bindungen an die Geschwister und die Gemeindeleitung in Albstadt.

 

Wir versuchen, den schmalen Weg in der Nachfolge Jesu Christi zu gehen und uns vor den endzeitlichen Verführungen zu schützen. Nach den letzten Erfahrungen kann ich leider nur bestätigen, dass der tragische Abfall und die Zersetzung von bisher klarstehenden Gemeinden, aber auch zwischen Geschwistern, immer rasanter und drastischer voranschreitet. Es ist traurig und macht oft fassungslos. Aber der HERR JESUS hat dies alles so vorhergesagt. Wir sollten daher vor allem unser Herz behüten und uns auf nichts anderes einlassen, als auf JESUS CHRISTUS allein. Möge uns der HERR bewahren vor dem endzeitlichen Verfall und vor falschen Lehren und Wegen!

 

 

Persönliches: 

 

Ich bin 1956 in Solingen geboren, mittlerweile geschieden (als Ungläubige) und habe zwei erwachsene Töchter. Nach 10 Jahren Aufenthalt im Odenwald (Hessen) bin ich Ende 2012 wieder nach Solingen zurückgekehrt. Da ich im ersten Jahr noch arbeitslos war, hat sich mein Dienst zu einer kleinen Schriftenmission entwickelt. Dabei nutze ich die vielfältigen Gaben, die Gott mir geschenkt hat, denn ohne den HERRN könnte ich dies alles nicht tun. Mit meinen Fertigkeiten aus meinem Beruf als Sekretärin und der Vorliebe für das Schreiben, das Texten sowie für Layout und Gestaltung möchte ich die Gemeinde Jesu bei der Verbreitung der Heiligen Schrift und Verkündigung des Evangeliums unterstützen, auf der Basis „Allein Jesus Christus“. Aktuell kann ich den Schriftendienst nur nebenberuflich anbieten, denn seit November 2013 bin ich aus großer Gnade des HERRN wieder vollzeitlich in Düsseldorf als Sekretärin in einer Steuerkanzlei berufstätig.


Mein ausführliches Glaubenszeugnis

und die ersten Jahre im Glaubensleben

Broschüre  lesen

 

 



Was ist Bekehrung:

 

Die Bekehrung zum Glauben an den dreieinigen Gott ist der Zeitpunkt, wo man bewusst und mit ganzem, ungeteiltem Herzen „Ja“ zu Gott sagt. Die Bekehrung ist eine Folge der Sündenerkenntnis seines bisherigen Lebens. Man tut Buße, d.h. bekennt seine Sünden Gott und bittet IHN um Vergebung in Jesus Christus.

 

Jesus Christus hat zu Seinen Lebzeiten auf dieser Erde am Kreuz auf Golgatha als einzig sündloser Mensch für alle Sünden aller Menschen mit seinem Leben bezahlt. Nur Er konnte dieses Opfer bringen, kein Mensch kann sich selbst erlösen, weil wir alle seit Adam als Sünder geboren werden. Jesus Christus hingegen wurde zwar von der Frau Maria geboren, gezeugt jedoch durch den Heiligen Geist. Er kam darum sündlos zur Welt.

 

In Jesus Christus vergibt Gott dem bußfertigen Menschen seine Sünden und erweckt in ihm durch Seinen Heiligen Geist ein neues Leben, das ist die Wiedergeburt oder besser Neugeburt. Das ist eine komplette Neuausrichtung im Leben. Das bedeutet gleichzeitig, Frieden mit Gott zu haben. Durch den Heiligen Geist hat man im Herzen ein klares Zeugnis, dass man nun ein wahres, erlöstes Gotteskind ist. Durch den Heiligen Geist „wohnt“ jetzt Gott und der Herr Jesus Christus in dem erlösten Menschen.

 

Durch diese Innewohnung des Heiligen Geistes wird der neu ausgerichtete Mensch ein Nachfolger Jesu Christi. Er beginnt mit seinem neuen Leben ein Glaubensleben und hat eine lebendige Beziehung zum Herrn Jesus Christus, vor allen Dingen durch das Lesen in Gottes Wort, der Bibel, und durch tägliches Gebet zum Herrn Jesus Christus bzw. zu Gott, dem Vater.

 

In Gottes Wort erfährt er alles über den Willen Gottes, Seine Ordnungen und wie man sein Leben so ausrichtet, dass es Gott wohlgefällig ist. Man versucht, möglichst nicht mehr zu sündigen, allerdings wird man auch nie ganz sündlos sein, solange man hier in seinem alten Leib auf dieser Erde und in dieser Welt lebt. Man kann jedoch sehr grobe Sünden, solche, die man vor der Bekehrung gemacht hat, mit Hilfe des Geistes Gottes vermeiden. Trotzdem wird man immer wieder mal mit irgendetwas sündigen und braucht daher täglich die Vergebung durch Jesus Christus.

 

Mit Hilfe des Geistes Gottes lernt er auch die Geister zu unterscheiden und weiß, was zur Ehre Gottes ist und was nicht zu Gott passt oder gehört.  Das neue Leben in Jesus Christus verändert den Menschen und seine Lebensführung radikal. Nach und nach wird man durch den Heiligen Geist umgestaltet in das Bild Jesu Christi. Man denkt und sieht die Dinge im Leben nun aus der Sicht Gottes. Das lernt man durch das intensive Studieren des Wortes Gottes.

 

Man ist nun Eigentum Gottes bzw. des Herrn Jesus. Er hat uns mit seinem teuren sündlosen Blut erkauft und errettet aus dem Machtbereich der Welt, die unter der Herrschaft Satans steht. Man gehört nun zum Reich Gottes und richtet sein ganzes Leben auf Gott aus. Aus Liebe und Dankbarkeit fängt man an, nun Gott zu dienen. Man erkennt neue Aufgaben, die man für das Reich Gottes ausführen möchte. Diese Aufgaben, das nennt man auch Berufung, hat Gott zuvor bereits vorbereitet und die Begabung und Gnade dazu geschenkt. Irgendwann ist das gesamte Leben des bekehrten und neu geborenen Menschen nur noch ein Leben für Gott. Sein ganzes Herz ist auf Jesus Christus ausgerichtet und alles, was er tut, tut er zur Ehre des Herrn Jesus. Stetig wächst man dabei im Glaubensleben. Voraussetzung ist, dass man täglich an Jesus Christus dran bleibt, sonst kann das Glaubensleben auch stagnieren oder schlimmer noch, abnehmen. Täglich geht man deshalb ins Gebet und liest in der Bibel. Man dankt Gott für alles, was man erfährt, Gutes wie Schlechtes. Alles dient uns zum Besten, sagt Gottes Wort.


Andachtstext von Otto Stockmayer

Passend zu diesem Thema möchte ich an dieser Stelle eine Andacht aus dem Buch "Die Gnade ist erschienen" von Otto Stockmayer zitieren,

Diese steht unter dem 14. April zum Thema "Mit Christus gestorben und auferstanden.

 

So wir aber samt Ihm gepflanzt werden zu gleichem Tode, so werden wir auch Seiner Auferstehung gleich sein. (Römer 6,5)

 

"Wie oberflächlich wird doch oft die Bekehrung aufgefasst! Bekehrung ist nicht das Ablegen einiger schlimmer Gewohnheiten und Sünden, sondern Bekehrung ist ein Begrabenwerden, ein Sterben und Auferstehen mit Christus, eine totale Umgestaltung unseres Wesens, ein Hinausziehen aus der alten Welt. Das Kind der Welt lebt für sich selbst, das Kind Gottes lebt für Gott. Das ist ein gewaltiger Unterschied. Der Mensch hat, seitdem er gefallen ist, sein eigenes Ich zum Mittelpunkt gemacht, um den sich bei ihm alles dreht. Das Ideal, die Würde, die Poesie, die Herrlichkeit des bekehrten Menschen besteht darin, für seinen Gott zu leben. Nur durch den Glauben gelangt der Mensch zur Bekehrung und Rechtfertigung. Der Glaube macht, wie es in Vers 5 wörtlich heißt, den Menschen zu einer Pflanze mit Christus. Er (d.h. der Glaube) ist die Antwort von seiten des Menschen auf die Erlösungstat der Liebe Jesu Christi; das alte Wesen ist aufgehoben, und nie wieder wirst du der alte Mensch, denn der ist in Christus gekreuzigt. Nie, sage ich, wirst du der alte Mensch wieder, der du gewesen bist, selbst wenn du wieder zurückgehst. Aber wehe dir, wenn du deinen Glauben verleugnest!

 

Der Grund unserer Seligkeit liegt nicht in uns, weder in unseren Gedanken noch in unseren Empfindungen, sondern er liegt unantastbar für alle Ewigkeit in Christus Jesus, unserem Herrn, und in Seinem vollbrachten Erlösungswerk auf Golgatha. Durch den Glauben haben wir unser Todesurteil anerkannt und unterzeichnet und unsere Sache zu der unseres Heilands gemacht. Mit allen Fasern unseres Lebens sind wir herausgerissen aus dem alten Sündenboden und ins neue Leben versetzt worden. Unserem Sündenleib ist im Leib Jesu Christi der Prozess gemacht worden, und er ist getötet. Wir aber sind nicht im Tod geblieben, wir haben den Sündenleib wieder aufleben lassen durch Unglauben; unsere Stellung zu Gott zeigte nicht immer die rechte Treue und das unbedingte Vertrauen, und deshalb sind wir wieder gefallen. Gestorben, begraben, getötet waren wir dem alten Wesen nach; aber wir sind wieder hinabgestiegen in die alte Welt, und der Sündenleib ist wieder lebendig geworden.

 

Unsere Glaubensstellung, die wir in der Rechtfertigung einnahmen, muss konsequent durchgeführt werden durch unser ganzes Leben. Die Macht dazu ist vorhanden; sie liegt begründet in dem vergossenen Blut unseres Heilands. Wenn du unter diesem Blut einhergehst, dann schreckt die Hölle zurück, und der Teufel muss fliehen. Ja wahrlich, das Blut Christi ist keine Philosophie, die irgendwo eine Lücke hat und womit man nicht weiterkommt. Im Glauben an die Kraft dieses Blutes sind wir mit Christus am Kreuz gestorben, und in der Kraft unserer neuen Natur scheiden wir nun aus, was sich von der Eitelkeit der Welt bei uns einstellen will, und halten uns frei von Sünde. Es gibt eine Freiheit aus dem Gestank und dem Modergeruch der Sünde heraus. Gott sei Dank! Ich darf jetzt mit Jesus gehen, ich darf nur Jesus dienen und Ihm leben. Das ist rechte, biblische Nüchternheit, das ist gesunde Lebensanschauung. Wir sind mit Jesus verbunden und Er mit uns. Ohne Jesus wären wir Karikaturen."

Ende Zitat