Papst und Islam

 

Der Papst sieht nicht den Islam mit dem Koran als Grund für den islamistischen Terrorismus und greift sogenannte „christliche Fundamentalisten“ an. Man darf nicht vergessen, dass er Jesuit ist. Die Jesuiten waren mit die größten Feinde der echten Christen in der Gegenreformation.

 

http://www.heute.de/papst-franziskus-zu-terror-in-frankreich-und-deutschland-und-der-rolle-des-islam-44620616.html


Papst erlaubt erstmals Koranlesung im Vatikan

http://www.islamiq.de/2016/06/14/papst-erlaubt-erstmals-koranlesung-im-vatikan/

 

Auch Sigmar Gabriel und der evangelische Bischof von Berlin-Brandenburg, Markus Dröge, feiern beim Ramadan mit

Natürlich muss auch der Bischof dabei sein. Gott hasst aber Religionsvermischung.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article156476950/Sigmar-Gabriel-verzichtet-beim-Fastenbrechen-auf-Kritik.html


Das Heilige Jahr der Barmherzigkeit 

Das Heilige Jahr der Barmherzigkeit 2016 soll den Boden zur Versöhnung schaffen für die Wunden aus der Reformationszeit zwischen der Kirche Roms und den Reformatoren. Der erhöhe Christus ermahnt auch heute uns: „Tue Buße! Sonst komme ich rasch über dich und werde gegen sie Krieg führen mit dem Schwert meines Mundes.“ (Offb 2, 16)

 

Das Reformations-Jubiläumsjahr 2017 soll ein großes Jahr der ausgleichenden Versöhnung wer- den, wo Lehrunterschiede der Reformatoren und der Kirche Roms so aufgearbeitet und geglättet werden, dass daraus eine weitere „Gemeinsame Erklärung“ heraus kommt mit einem großen Ver- ständnis von noch bestehenden Lehrunterschieden und zunehmenden Übereinstimmen darüber hinweg.

 

Franziskus I., ein Papst, der nicht polarisiert und Konfrontationen meidet, ist stets für Ausgleich auf Beziehungsebene bedacht. Die Kirche Roms will mit den Reformatoren in einem neuen Wohlwollen die Streitpunkte der Reformation gemeinsam aufarbeiten und neu bewerten. Der Kernpunkt des reformatorischen Konflikts ist die Frage nach der Kirche, nach ihrer Lehr und Entscheidungs- gewalt und auch der sakramentalen Struktur. Hier ist noch keine ökumenische Einigung erzielt.

Was Luther zum Konflikt führte, waren zwei Aspekte: Die Ausübung der päpstlichen Vollmacht, die Art und Weise, wie diese Amtsvollmacht auch Luther gegenüber ausgeübt wurde und damit ver- bunden der theoretische Anspruch des Papstamtes, wie er damals erhoben wurde.

 

In den „Akta Augustana“ den Dokumenten der  Begegnung Luthers mit Kardinal Thomas  Cajetan

   schreibt Luther: „Es gibt Leute, die schamlos behaupten, dass der Papst nicht irren kann, dass er über der Schrift stehe. Wenn diese Ungeheuerlichkeiten zugelassen werden, geht die  Heilige Schrift unter, in der Folge darauf auch die Kirche. Und es wird in der Kirche nichts anderes übrig bleiben als das Menschenwort.“ Er fürchtet eine menschliche Willkürherrschaft im Namen des Papsttums. Sein Anliegen ist, dass die Wahrheit Gottes nicht menschlich vereinnahmt werden  darf

   auch nicht vom Papst. Es geht um die Begrenzung der päpstlichen Amtsvollmacht.

Die Frage ist: In welchem Verhältnis steht der Papst zum Wort Gottes. Cajetan beanspruchte, dass die Autorität der Kirche größer sei als die der Heiligen Schrift, weil der Kanon der Heiligen Schrift erst durch die Kirche festgelegt worden sei. Aber schon der Jesuit Roberto Francesco Romolo Bel- larmino sagte, dass die Bücher nicht erst bei der Kanonisierung Heilige Schrift sind, die es nicht auch vorher schon waren. In der Festigung des Kanons sei die Kirche nicht Herrin, sondern Dienerin des Wortes. Die Kirche ist nicht Ursprung, sondern Empfänger der inspirierten kanonischen Schrif- ten. Es geht um die Erkennung und Bewahrung vor Verfälschung des Wortes Gottes.

Es geht um die Frage, welche Aufgabe hat das Lehramt, welche Vollmacht, die Heilige Schrift auszu- legen und vor Fälschung zu bewahren. Luther befürchtete eine Art Monopol des Papstes. Es wurde zu keiner Diskussion aufgerufen, Luther sollte nur widerrufen. Vor der letzten Verbindlichkeit muss es noch etwas anderes geben, das Studium der Heiligen Schrift, das Abwägen der Argumente, der lebendige Glaube aller Christen.

 

Der Ablass

 

Im Fall Luthers hat die Wahrheitsfindung nach dem Sinn und Unsinn des Ablasses gar nicht stattge- funden, was das große Anliegen Luthers war mit seinen 95 Thesen. Die Art und Weise der Amts- ausübung führte Luther zur Kritik in seinen persönlichen Erfahrungen am eigenen Leib. Seine spä- teren radikalen Aussagen sind aus diesem Hintergrund zu verstehen.

Johannes Paul II. schlägt nun in seiner Ökumene-Enzyklika einen behutsameren Weg vor. Welche Gestalt soll ein solches Lehramt heute haben? Der Papst darf nicht in jedem Fall, sondern unter bestimmten Bedingungen im vollen Sinn die Unfehlbarkeit in Anspruch nehmen. Die evangelische Seite sieht diese Form in einem synodalen Prozess. Papst Franziskus zitiert in seinem programma- tischen Schreiben Evangelii gaudium: „Eine übertriebene Zentralisierung problematisiert das Leben der Kirche und ihre missionarische Dynamik anstatt ihr zu helfen.“ Der Papst bindet sich also selbst an einer synodale Form in seinem Amt, sodass es auch in anderen Kirchen akzeptiert werden könn- te.

Das II. Vatikanische Konzil hat das schon praktiziert, sodass die Themen nach einem ausführlichen Prozess der Wahrheitsfindung in einem synodalen Weg nach einer ausführlichen Diskussion und einem einmütigen Konsens der versammelten Konzilsväter als Dokumente des Konzils vom Papst bestätigt und verabschiedet wurden. Auch Beobachter anderer Kirchen wurden eingebunden und befragt.

Bei jeder wichtigen Weichenstellung soll nun eine solche breite Beratung stattfinden, was auch das Anliegen Martin Luthers war. Eine solche Anerkennung würde von den evangelischen Kirchen ein großes Vertrauen abverlangen. Sie haben Jahrhunderte lang in Ablehnung des Papstes gelebt. Haltungen, Gefühle, theologische Urteile, die in Jahrhunderten gewachsen sind, können nur in ei- nem langen Prozess der Vertrauensbildung verändert und unter Umständen überwunden werden. Bei wichtigen Verlautbarungen des apostolischen Stuhles sollen künftig auch andere Kirchen mit- einbezogen werden. Die päpstliche Gewalt soll umfassender synodal und kollegial verstanden wer- den, dass der Papst auch auf das Wirken des Heiligen Geistes in anderen Kirchen vertraut und diese christlichen Gemeinschaften ernst nimmt.

 

Die Gewissensfrage

 

In diesem Zusammenhang spielt noch eine weitere katholische Lehre vom Gewissen eine Rolle. Die oberste Autorität für jeden Christen ist und bleibt das Gewissen. Das Papsttum nimmt von der Freiheit des Gewissens nichts weg. So sprach auch schon John Henry Newman nach seiner Konver- sion in die katholische Kirche zuerst vom Gewissen und dann erst vom päpstlichen Lehramt. Der Christ muss sein Gewissen am Wort Gottes bilden im Wissen darum, dass sein Gewissen auch irren kann. Wenn er aber an das Wirken des Heiligen Geistes in der Kirche glaubt, muss er auch darauf hören.

Da ist eine irreführende Ansicht der Kirche Roms, dass sie immer vom Heiligen Geist geleitet sei,  die nicht immer die treue Kirche Jesu Christi geblieben ist. Jesus Christus hat in der Offenbarung  die Gemeinde ermutigt, ermahnt, getadelt und auch den Überwindern eine Verheißung gegeben. Wenn sie nicht Buße tut, wird er aber den Leuchter wegstoßen (vgl. Offb 2, 5). Diese Ermahnung gilt auch den heutigen Kirchen.

 

Das heilige Jahr der Barmherzigkeit

 

Franziskus hat gezielt das Thema des Heiligen Jahres gewählt. Auch hier wird von einer Ablasslehre abgesehen aber dennoch der Ablass ausgerufen. Die Menschen sollen wieder in die Barmherzig- keit Gottes zurückgeführt werden. Die Kirche Roms sei dabei eine Wegweiserin zu dem Vater der

 

Barmherzigkeit: „Jesus Christus ist das Antlitz der Barmherzigkeit des Vaters. Das Geheimnis des christlichen Glaubens scheint in diesem Satz auf den Punkt gebracht zu sein. In Jesus von Nazareth ist die Barmherzigkeit des Vaters lebendig und sichtbar geworden und hat ihren Höhepunkt gefun- den. (Misericordiae vultus - Verkündigungsbulle des Außerordentlichen Jubiläums der Barmher- zigkeit)

Der Ablass darin hat noch immer mit den Sakramenten der Kirche, den Verdiensten der Heiligen und der Kirche zu tun. Nach der Vergebung in der Beichte bleiben trotzdem die negativen Spuren, die diese in unserem Verhalten und in unserem Denken hinterlassen haben. Die Barmherzigkeit Gottes wird zum Ablass, den der Vater durch die Kirche, die Braut Christi, dem Sünder, dem verge- ben wurde, schenkt und der ihn von allen Konsequenzen der Sünde befreit, so dass er wieder neu aus Liebe handeln kann und vielmehr in der Liebe wächst, als erneut in die Sünde zu fallen… Die Heiligkeit der Kirche komme unserer Gebrechlichkeit zu Hilfe, und so kann die Mutter Kirche mit ihren Gebeten und ihrem Leben der Schwachheit der einen mit der Heiligkeit der anderen entge- genkommen.

Am Ende aller Aufarbeitung der Geschichte wird die Kirche Roms kein Strichlein von ihrer Lehre zurücknehmen und auch nicht von ihrer Praxis des Ablasses. Sie wird alles solange formulieren, bis es in den Ohren der Reformatoren akzeptabel klingt.

Die Sorge Luthers bleibt aufrecht, es wird am Ende in der (reformatorischen und der katholischen) Kirche nichts anderes übrigbleiben als das Menschenwort.

Johannes Ramel www.johannes-ramel.at


(Dave Hunt)
Die Verschleierung der Kirche Roms und ihre Vereinnahmung durch Netzwerke mit vielen Kirchen und Freikirchen lässt viele geistlich erblinden. Dieses Video soll uns die Augen öffnen für die Tätigkeit und wahren Hintergründe der römisch katholischen Kirche. Auch in diesem Zusammenhang gilt das Wort der Offenbarung: "Geht hinaus aus ihr, mein Volk, damit ihr nicht ihrer Sünden teilhaftig werdet und damit ihr nicht von ihren Plagen empfangt! (Offenbarung 18, 4) Johannes Ramel


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1. Worauf ist die Ecclesia (Herausgerufene) - die Gemeinde Jesu - gegründet?

Petrus sagt: Du bist der Christus (Messias), der Sohn des lebendigen Gottes! Und Jesus antwortet ihm: Glückselig bist du, Simon, Sohn des Johannes; denn Fleisch und Blut hat dir das nicht geoffenbart, sondern mein Vater im Himmel!

"Und ich sage dir auch: Du bist Petrus (Petros (gr.) - Petrus (lat.), = maskulinum, Felsstein, wie ein Baustein) und auf diesen Felsen (petra(gr.) - petram (lat.), =neutrum, ein Felsmassiv, Fundament für den ganzen Bau) will ich meine Gemeinde bauen, ... (Mt 16,18).

Darum sagt derselbe Petrus in seinem Brief: "Da ihr zu ihm gekommen seid, zu dem lebendigen Stein (=Christus), der von den Menschen zwar verworfen, bei Gott aber auserwählt und kostbar ist, so lasst auch ihr euch nun als lebendige Steine (=wie Petrus) aufbauen, als ein geistliches Haus,..." ..."Siehe, ich lege in Zion einen auserwählten, kostbaren Eckstein (=Christus), und wer an ihn glaubt, soll nicht zuschanden werden" (1 Petr 2, 4-6).

Paulus sagt:
"So seid ihr nun nicht mehr Fremdlinge und Gäste, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen, auferbaut auf der Grundlage der Apostel und Propheten, währen Jesus Christus selbst der Eckstein ist, in dem der ganze Bau, zusammengefügt, wächst zu einem heiligen Tempel im Herrn..."(Eph 2, 19-21).
"Einen anderen Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus" (1 Kor 3,11).

Also, die Gemeinde Jesu ist auf Jesus Christus gegründet und die Apostel und Propheten sind die erste Schicht im Bau des Hauses Gottes. "Die Mauern der Stadt hatten zwölf Grundsteine, und in ihnen waren die Namen der zwölf Apostel des Lammes."(Offb 21,14). Sie ist also nicht auf eine einzige menschliche Person wie auf einem Petrus gegründet!

2. Worin liegt die Schlüsselgewalt?

Mt 16,19 Und ich will dir die Schlüssel des Reiches der Himmel geben; und was du auf Erden binden wirst, das wird im Himmel gebunden sein; und was du auf Erden lösen wirst, das wird im Himmel gelöst sein.

Der Schlüssel des Reiches der Himmel dient dazu, dass der Zugang zum Reich der Himmel erschlossen werde. Dieser Zugang erfolgt durch die Verkündigung des Evangeliums.
Dies tat Petrus zum ersten Mal in seiner Pfingstpredigt (Apg 2, 14-36). Diese endet mit dem Ausruf: "So soll nun das ganze Haus Israel mit Gewissheit erkennen, dass Gott ihn sowohl zum Herrn als auch zum Christus gemacht hat, eben diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt!"
"Als sie aber das hörten, drang es ihnen durchs Herz, und sie sprachen zu Petrus und den übrigen Aposteln: Was sollen wir tun, ihr Männer und Brüder?" (V37) "Diejenigen, die nun bereitwillig sein Wort annahmen, ließen sich taufen, und es wurden an jenem Tag etwa 3000 Seelen hinzugetan." (V41).
Petrus sagt dann in seinem Brief: "...denn ihr seid wiedergeboren nicht aus vergänglichem, sondern aus unvergänglichem Samen, durch das lebendige Wort Gottes, das in Ewigkeit bleibt" (1 Petr 1, 23).
So haben sie Zugang zum Reich Gottes. Denn Jesus sagt: "Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen (...) "Was aus dem Fleisch geboren ist, das ist Fleisch, und was aus dem Geist geboren ist, das ist Geist." (Joh 3, 4.6).

Die Gesetzesgelehrten haben dies nicht verkündet, den Schlüssel, dass Jesus unser Retter und unser Heil ist nicht weitergegeben. Sie selber haben so diesen Weg ins Reich Gottes nicht beschritten und sie wollten auch nicht, dass andere hineinkommen, wie es in Lukas steht:

Lk 11,52: "Wehe euch Gesetzesgelehrten, denn ihr habt den Schlüssel der Erkenntnis weggenommen! Ihr selbst seid nicht hineingegangen, und die, welche hineingehen wollten, habt ihr daran gehindert!"

Diesen Schlüssel haben aber alle empfangen, die das Evangelium verkünden sollen. Wie Jesus das Evangelium vom Reich Gottes verkündete indem er sprach: "Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Tut Buße und glaubt an das Evangelium" (Mk 1, 15), so sollen es nun die Jünger tun, ja alle die diesen Schlüssel (beim Gläubigwerden an das Evangelium) empfangen haben und ihn auch ergriffen haben:
"In ihm seid auch ihr, nachdem ihr das Wort der Wahrheit, das Evangelium eurer Errettung, gehört habt - in ihm seid auch ihr, als ihr gläubig wurdet, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist der Verheißung, der das Unterpfand unseres Erbes ist bis zur Erlösung des Eigentums, zum Lob seiner Herrlichkeit" (Eph 1, 13-14).
Auch die Philipper haben an diesem Evangelium teilgenommen, indem sie diese Verkündigung gefördert haben:
"Ich danke meinem Gott, so oft ich an euch gedenke, (...) wegen eurer Gemeinschaft am Evangelium vom ersten Tag an bis jetzt, weil ich davon überzeugt bin ,dass der, welcher in euch ein gutes Werk angefangen hat, es auch vollenden wird bis auf den Tag Jesu Christi" (Phil 1, 3-6).

3. Was bedeutet "binden und lösen"?

Sünde hat den Menschen an die Macht der Sünde gebunden. Er war nicht frei, für Gott zu leben. Bei der Annahme der Buße und dem Glauben an das Evangelium wurde der Mensch frei von dieser Macht.
Röm 6,22: "Jetzt aber, da ihr von der Sünde frei und Gott dienstbar geworden seid, habt ihr als eure Frucht die Heiligung, als Ende aber das ewige Leben."
Röm 8,2: "Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus hat mich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes."
Dafür sollen nun die Jünger Jesu sorgen, dass Menschen frei werden von solchen falschen Bindungen an die Sünde. Darum die Weisung Jesu: "Wenn aber dein Brüder an dir gesündigt hat, so geh hin und weise ihn zurecht unter vier Augen... Hört er aber auch auf die Gemeinde nicht, so sei er für dich wie ein Heide und ein Zöllner (Mk 18,15-17). Dann sagt Jesus der ganzen Gemeinde dasselbe, was der schon Petrus gesagt hat:
"Was ihr auf Erden binden werdet, das wird im Himmel gebunden sein, und was ihr auf Erden lösen werdet, das wird im Himmel gelöst sein" (Mt 18,18).

Gelöst ist dann jemand von Sünde, wenn er seine sündige Haltung aufgibt und um Vergebung bittet, gebunden bleibt er, wenn er in dieser sündigen Haltung bleibt. So konnte Petrus zu Simon in Samaria sage: "Dein Herz ist nicht aufrichtig vor Gott! So tue nun Buße über diese deine Bosheit und bitte Gott, ob dir die Tücke deines Herzens vielleicht vergeben werden mag; denn ich sehe, dass du in bitterer Galle steckst und in Fesseln der Ungerechtigkeit!" (Apg 8, 21-22). Was Petrus bei diesem feststellt, so verhält es sich auch in der Ordnung des Himmels. Er kann klar erkennen, ob jemand wiedergeboren ist oder ein Heuchler.

Johannes Ramel
Neudastraße 10
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www.johannes-ramel.at



Durch die anhaltenden Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche kommt auch die Frage auf, wie entstand überhaupt die katholische Kirche. Das Wort „Katholisch“ kommt in der Bibel nicht vor, so muss die katholische Kirche  außerhalb der Bibel entstanden sein. Das griechische Wort „katholikos“ bezeichnet einen Herrschaftsbereich, in dem Steuern eingehoben werden können, sagt Eusebius  (Eusebios HE VII 10,5). 410 n. Chr. wurde es als Gebiet gebraucht von einem Patriarchen von Antiochia für den Bischof von Seleukeia in Babylonien, weil der Patriarch nicht überall hin konnte.

Jesus Christus hat Seine „Herausgerufene“ (ecclesia)  Gemeinde (Synagoge) gegründet, „ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk des Eigentums“ (1 Petr 2, 9), das er aus der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht berufen hat. So wurde es ein begnadetes Gottes Volk. Wenn es im Licht der Lehre der Apostel, der Heiligen Schrift wandelt, so hat es Gemeinschaft untereinander in dieser Wahrheit und wird gereinigt im Blute Jesu Christi, des Lammes, das die Sünde der Welt hinweg nimmt.

Vom Dienst zur Herrschaft

Die Diener Jesu Christi sollen nicht Herren über ihren Glauben sein, sondern Gehilfen ihrer Freude. „Wer ist denn Paulus, und wer Apollos? Was sind sie anderes als Diener, durch die ihr gläubig geworden seid, und zwar, wie es der Herr jedem gegeben hat?“ (1 Kor 3, 5).
Dieser Dienst (diakonia) wurde allmählich zu einer „heiligen Herrschaft“ (Hierarchie) unerlaubt umgewandelt. Vorsteher einer größeren Gemeinde einer Stadt erweiterten ihren Herrschaftsbereich über ein ganzes Land, schränkten Befugnisse der Ältesten (Presbyter) der Gemeinden   - heute Priester genannt – ein und machten sie zu ihren Untertanen.  So entstanden die Diözesen (griechisch dioikein) Haushaltsverwaltungsgebiete. Für das römische Kaiserreich ist es der Teilbezirk einer Provinz, später wurde umgekehrt das ganze Reich in 12 Diözesen eingeteilt.

Beginn der Staatsreligion

Das hat bald Konstantin auch erkannt und sah diese aufkommende Geistesströmung als neue einende Kraft für sein Reich. Er stattete die Bischöfe mit Gerichtsbarkeit aus und lud sie gerne in seinen Palast ein, er übernahm den Vorsitz  bei ihren Konzilien, wo ein gemeinsames Glaubensbekenntnis formuliert werden musste. So wurde dann unter Theodosius das Christentum 380 nach Christus zur Staatsreligion. Alsbald wurden alle bisherigen Religionen verboten und es begann die erste Zwangskatholisierung. Die Menschen wurden nicht zum rettenden Glauben geführt, sondern sie wechselten nur den Namen des Glaubens, blieben aber so christianisierte Heiden. Sie dachten in ihrer Frömmigkeit weiterhin in ihrem Mitraskult, in ihrer Mysterienreligion und deuteten so das Christentum um.

Die Mysterienreligion überlebt im Christentum

Früher wurden sie durch einen Initiationsritus (Einweihungsritus) in einer kultischen Handlung  in eine Gottheit hineingetaucht und so ging etwas von dieser Kraft der Gottheit auf sie über. Nun wird die Taufe solch ein Initiationsritus, sie lassen sich mit Weihwasser berieseln (Taufe) ohne jeder Bekehrung zum Glauben an den Jesus Christus, wie er in der Schrift bezeugt wird und so haben sie ihre Religion gewechselt. Sie erwarten ab nun Kraft von dieser neuen Gottheit, Jesus Christus. Sie gehen in die von Konstantin neu errichteten Basiliken (Königshalle), so hießen bisher die Hallen, in denen Gericht abgehalten wurde unter dem Standbild des Kaisers. Nun ist das Pantokratorbild (Allherrscher) des neune Christus vor ihnen. Sie nehmen in ihrem neuen Gottesdienst von dem neuen Altar die Hostie (Opfer) und meinen, dass sie so den neuen Herrn (Kyrios) aufnehmen, wie sie zuvor im Apollotempel ein Stückchen Opferfleisch aßen, um so die Gottheit des Apollo aufzunehmen, das sie Kommunion (Vereinigung) nannten, jetzt ist es ebenfalls der Empfang der Hostie die Kommunion.

Sie haben bisher die Göttin Isis mit dem kleinen Gottsohn Horus am linken Arm  verehrt und nun stellen sie genauso die neue Gottesmutter Maria mit dem Jesuskind dar. Früher führte der Halbgott Herkules bekleidet mit einem Löwenfell und einem Baumstamm  in seiner Hand den kleinen Jupiter auf der Schulter durch den Strom vom Diesseits zum Jenseits, jetzt ist es noch immer derselbe, aber er heißt Christophorus (Christusträger), der beliebte Schutzheilige der Autofahrer. Die Sterngötter als Schutzgötter (Schutzpatrone) sind jetzt die Schutzheiligen, die durch das Sternenzelt führen sollen bei ihrem Ableben.


Der Zölibat wird wichtig

 Die christianisierte Mysterienreligion hat aber weiterhin viel Angst und Unsicherheit zurückgelassen. Es wird ja alles von einer magischen Kraft überirdischer Mächte erwartet, in die man nie genug eingeweiht und hingegeben werden kann, sie zu verehren und ihnen zu opfern, um sie gnädig zu  stimmen. Am besten wird jemand einer Gottheit geweiht, wenn er ganz dieser geweiht wird und so niemand anderem mehr gehören darf, auch keiner Frau und keinen Kindern. So entstand schon Jahrhunderte vorher im Buddhismus ein Mönchtum, dem man zuschreibt, dass sie mehr mit ihren Gottheiten verbunden seien als andere.
Die Vestalinen in Rom, die das heilige Herdfeuer zu hüten hatten – heute tun es die katholischen Folularini (Hüterinnen des Feuers)  - , mussten ehelos bleiben und durften nur Eunuchen oder ehelose Männer zu Priestern haben, damit sie ein wohlgefälliges Opfer darbringen können.
Weil inzwischen diese Katholische Kirche vergessen hat, dass Jesus Christus ein vollkommenes Opfer ein für allemal dargebracht und eine Vollkommene Erlösung bewirkt hat und es daher kein weiteres Opfer mehr braucht (vgl. Hebr. 7, 21;  Hebr. 9, 11-14; Hebr. 10, 14),  bringen auch heute Priester ein „unblutiges Opfer“ in der Messe dar, in dem sie sich selber mitopfern und so am Erlösungsopfer teilhaben sollen. Das ist der heimliche Hintergrund, warum man noch immer so am Zölibat hängt. Da aber der Ritus als solcher allein die Kraft in sich habe, sei es ohne Folgen für die anderen Mitfeiernden, ob  ein Priester mit Fehlern und Verfehlungen behaftet sei. Der Zölibat steht und fällt mit dem Opferdenken. Inzwischen wurden viele Opfer des Zölibats in den Missbrauchsfällen. Darum ermahnt Paulus: „Der Geist aber sagt ausdrücklich, dass in späteren Zeiten etliche vom Glauben abfallen und sich irreführenden Geistern und Lehren der Dämonen zuwenden durch die Heuchelei von Lügenrednern, die in ihrem eigenen Gewissen gebrandmarkt sind. Sie verbieten zu heiraten …“ (1 Tim 4, 1-3)

Das Papsttum  - von der Staatskirche zum Kirchenstaat

Aus der reichen Erfahrung des Römischen Reiches, das mit dem Grundsatz „Teile und Herrsche“ (Divide et impera) seine Herrschaft ausübte, haben die Bischöfe von Rom allmählich die Rolle des Kaisers übernommen, der ja inzwischen seine Residenz in Konstantinopel (Konstantinstadt) aufgeschlagen hat (Ostrom).  Der Papst übernahm den heidnischen Hohepriestertitel des Pontifex Maximus (Obersten Brückenbauers zwischen den Religionen).

Woher kommt dieser Titel. Als Babylon erobert wurde, flohen die führenden Köpfe der alten Religion nach Pergamon. Diese Stadt wurde das Zentrum jenes alten heidnischen Kultes, und der König von Pergamon zum „Pontifex Maximus“.

Als der König von Pergamon Attalus III. im  Jahr 133 v. Chr. starb, vermachte er den Bürgern Roms, seine Herrschaftsgebiete, seinen großen Reichtum und sein königliches und priesterliches Amt. Demzufolge wanderten die in die alte Religion Eingeweihten nach Italien aus und ließen sich in der etruskischen Ebene nieder, von wo aus sie die etruskischen Mysterien verbreiteten.

So wurde schließlich Rom der Mittelpunkt dieses Kultes. Als Julis Cäsar  Staatsoberhaupt war, wählte man ihn zum „Pontifex Maximus“. Dieser Titel wurde von allen römischen Kaisern bis Gratian beibehalten. Letzterer weigerte sich als Christ einen heidnischen Titel zu tragen, der ihn zum Oberhaupt der heidnischen Staatsreligion machte.

Im Jahre 378 nach Chr. wurde Damasus, dem damaligen Bischof von Rom, der Titel des „Pontifex Maximus“ übertragen. So war er nicht nur das Oberhaupt der Kirche Roms, sondern galt jetzt auch als rechtmäßiger Nachfolger der alten Hohepriester Babylons, womit sein Pontifikat auch auf die Heiden ausgedehnt wurde. Diese Vermischung von Heidentum und Christentum prägt noch heute den Katholizismus. Aus diesem Hintergrund wird eine Einheit unter allen Religionen vom Vatikan angestrebt.
So wird diese Kirche nicht nur eine Staatkirche, - was Jesus nie wollte -, sondern selber auch ein Kirchenstaat, der seine diplomatischen Beziehungen zu vielen Staaten hat und sie bekommt die Züge der Hure Babylon, der Mutter der Huren, die auf dem Tier (Staatsmacht) und an vielen Wassern (Völkermeer) sitzt, mit der die Könige der Erde (geistliche) Unzucht getrieben haben (vgl. Offb 17, 1-18).  Deshalb ermahnt uns der Herr in der Offenbarung:

„Geht hinaus aus ihr, mein Volk,
damit ihr nicht ihrer Sünden teilhaftig werdet und damit ihr nicht von ihren Plagen empfangt! Denn ihre Sünden reichen bis zum Himmel, und Gott hat ihrer Ungerechtigkeit gedacht.“ (Offb 18, 4-5).
Weitere Informationen finden Sie in meiner Broschüre: „Damit ihr nicht ihrer Sünden teilhaftig werdet“ (Mysterienreligion – ein Fallstrick für Christen) vom Autor erhältlich.

Johannes Ramel
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Exzesse, wohin man sieht:


ABKOMMEN VATIKAN-PALÄSTINA:


Vatikan/Palästina: Historisches Abkommen unterzeichnet
Ein historisches bilaterales Abkommen zwischen Palästina und dem Vatikan wurde an diesem Freitag unterzeichnet. In dem Dokument, das Details zum Status der katholischen Kirche in Palästina regelt, nennt der Vatikan nach einer früheren Ankündigung zum ersten Mal auf dieser Ebene Palästina ausdrücklich einen Staat. Unterzeichnet wurde der Vertag von dem vatikanischen Außenminister, Erzbischof Paul Richard Gallagher, auf der Seite des Vatikans - und auf der anderen Seite für Palästina von dessen Außenminister Riad Al-Malki. (rv)
Hier mehr

 

Israel kritisiert Einigung
Israel hat die Unterzeichnung des vatikanisch-palästinensischen Grundlagenvertrags von Freitag als übereilt kritisiert. Dieser offensive Schritt gefährde die Chancen für ein Friedensabkommen und entferne die Palästinenser noch weiter von direkten bilateralen Beziehungen, zitieren israelische Medien am Freitag das Jerusalemer Außenministerium. Israel werde die einseitigen Entscheidungen des Abkommens nicht akzeptieren, da diese „die vitalen Interessen des Staats Israel und den einzigartigen historische Status des jüdischen Volkes und Jerusalem nicht berücksichtige“. (kna/pm)


Radio Vatikan von heute


Das merkwürdige Handzeichen von Papst Franziskus und Kardinal Tagle


http://derkatholikunddiewelt.blogspot.de/2015/01/das-merkwurdige-handzeichen-von-papst.html


Betreff: "Marksteine im Treibsand" ...

 

 Guten Tag: 

 

Ich möchte Euch hier ein Schreiben weitergeben, ein Thema, das unter bekennenden Christen dringende 

Beachtung finden sollte. Warum? Weil es unter evangelikalen Geschwistern eine grosse Unsicherheit gibt 

über den heutigen Papst: Könnte er gläubig sein, fragen sich viele? Dürfen wir überhaupt daran zweifeln? 

Könnte der Oberhirte der kath. Kirche vielleicht doch wiedergeboren sein? 

 

Anbei eine Klärung, von der ich hoffe, sie wird eine möglichst breite Veröffentlichung finden. Hilfst Du mit, 

damit dieses Schreiben möglichst viele erreicht? Wenn du das Schreiben gutheissen kannst, sende es an 

deine gläubigen Freunde. Sei dann mutig und tue es gerade im Namen der echten Liebe zur Wahrheit und 

zu den Geschwistern. Vielen Dank!  

 

Gott segne Dich und liebe Grüsse, Peter Neuhaus

 

 

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Marksteine im Treibsand v P Nh .pdf
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