Zunächst  gilt es, das Gleichnis vom ungerechten Richter zu betrachten, Lk 18:1-6. Dieser Richter fürchtete Gott nicht und scheute sich auch nicht vor den Menschen. Der Richter wird von einer Witwe aufgesucht und diese möchte von ihm, dass er ihr Recht gegenüber ihrem Widersacher verschafft. Der Richter tat dies zunächst nicht. Aber die Witwe gab nicht auf, so dass er der Bitte dieser Witwe nachkam und ihr Recht verschaffte. Nach diesem Gleichnis gab Jesus den Hinweis auf Gott, den himmlischen Vater, und auf dessen Auserwählte, den Kindern des himmlischen Vaters.  

Lk 18:8 teilt mit: 
Ich sage euch: Er wird ihnen schnell Recht schaffen! Doch wenn der Sohn des Menschen kommt, wird er auch den Glauben finden auf Erden? 
Jesus Christus spricht nicht "wird er einen Glauben finden auf Erden?" sondern er sagt den Glauben. Es geht hier nicht um irgendeinen Glauben, sondern um den Glauben an den Sohn Gottes und dass dieser Gott ist, wie der Vater und der Heilige Geist. Es geht um den Glauben, dass der Sohn sein sündloses Blut und Leben gab, damit Menschen gerettet werden und er, der Sohn Gottes, somit der einzige Weg zum Vater ist. 

 

In der heutigen Situation um die ankommenden Flüchtlinge kann festgestellt werden, wie der Name Jesus Christus in der Öffentlichkeit  immer weniger genannt wird, bzw. vermeidet man diesen Namen auszusprechen. Es erfolgen von großen Teilen der Christenheit keine Hinweise mehr an die Menschen über die Tatsache, dass er der Herr aller Herren ist, der König aller Könige und dass er der Friedefürst und Heiland dieser Welt ist. In ehrlicher Weise  wird sein Name nur noch in den Christengemeinden genannt, die ihm treu folgen. Geleugnet werden kann jedoch nicht, dass der Name Jesu auch immer wieder in den beiden Amtskirchen ausgesprochen wird. Aber dieser von ihnen genannte Jesus ist allerdings ein Christus, der nicht identisch ist mit dem biblischen Jesus. Jesus selbst ist es, der auf das Kommen der falschen Christusse hinweist. Auf die Frage seiner Jünger, bezüglich dem  Zeichen seiner Wiederkunft, gibt er den Hinweis auf falsche Christusse.

 

Mt 24:4,5 Habt acht, dass euch niemand verführt! Denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin der Christus! Und sie werden viele verführen.

 

Obwohl der Name Jesu von den Menschen immer weniger genannt wird und es sich bei dem heutigen Deutschland um ein Neuheidenland handelt, ist allerdings festzustellen, dass von Personen aus der Wirtschaft, Politik, Parteien, Presse, Fernsehen, Religionen, Amtskirchen und Freikirchen,  im Zusammenhang mit der Flüchtlingsproblematik, Verse aus der Bibel zitiert werden. Hierbei wird zumeist auf die Liebe zum Nächsten hingewiesen. Diese Liebe zum Nächsten sei Christenpflicht. 

Ebenso haben auch Atheisten keine Probleme, auf die entsprechenden Verse der Bibel hinzuweisen. Und die Flüchtlinge seien nun einmal Nächste. Weil ungläubige Christen, Atheisten und Angehörige anderer Religionen auf die Liebe zum Nächsten aufmerksam machen, sind wahre Christen aufgerufen, dies am Wort Gottes zu prüfen. 

Das Gleichnis des Herrn Jesus Christus vom barmherzigen Samariter ist vielen Menschen bekannt, Lk 10:25-37. Nun stieg der Samariter nicht vom Reittier, weil er in dem Niedergeschlagenen seinen Nächsten erkannte. Sondern er beschloss in dieser Situation der Nächste für diesen Niedergeschlagenen zu sein. Er sah die Not eines Menschen und ließ Barmherzigkeit in seinem Herzen zu. Und ohne Zweifel ist Barmherzigkeit ein Akt der Liebe. Und weil Barmherzigkeit ein Akt der Liebe ist, sollte der Niedergeschlagene jetzt den Samariter als seinen Nächsten erkennen und ihn lieben, wie sich selbst. Denn der Samariter hatte ja beschlossen für ihn, der hilflos im Staub lag,  der Nächste zu sein. 

Die Verse 36 und 37 geben die Antwort auf die Frage des Gesetzeslehrers: wer ist mein Nächster.

 

Mt 10:36,37 Welcher von diesen Dreien ist deiner Meinung nach nun der Nächste dessen gewesen, der unter die Räuber gefallen ist? Er sprach: Der, welcher Barmherzigkeit an ihm geübt hat! Da sprach Jesus zu  ihm: So geh du hin und handle ebenso! 

 

Als der Gesetzeslehrer zu Jesus sprach: "Wer ist mein Nächster" hätte Jesus sagen können: alle Menschen sind deine Nächsten. Eine solche Aussage machte jedoch Jesus nicht, sondern er antwortete mit einem Gleichnis. Zuvor hatte Jesus zu dem Gesetzeslehrer gesprochen:

Was steht im Gesetz geschrieben? Wie liest du? Und der Gesetzeslehrer antwortete:

 "Du sollst den Herrn, deinen Gott lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft und mit deinem ganzen Denken, und deinen Nächsten lieben wie dich selbst."  

 

Das Gebot den Herrn zu lieben wird in der Torah, 5.Mo 6:4-5, aufgeführt. Dieses Gebot an Israel ist jedoch kein neues Gebot, sondern umfasst die ersten vier Gebote der zehn Gebote. Das Gebot "Du sollst keine anderen Götter neben mir haben, 2.Mo 20, wird mit den Worten in 5.Mo 6, "Höre Israel, der Herr ist unser Gott, der Herr allein! Und du sollst den Herrn, deinen Gott lieben", nur in anderer Weise zum Ausdruck gebracht.  Das Gebot, den Nächsten zu lieben, wird in 3.Mo 19:18 genannt. Und auch hier handelt es sich nicht um ein neues Gebot, sondern dieses Gebot umfasst die letzten sechs Gebote der zehn Gebote. Für die Israeliten waren jedoch nur die Angehörigen der zwölf Stämme Israels Nächste. Menschen aus den Heidenvölkern waren für sie keine Nächste. 

Und daher erhielt Israel vom lebendigen Gott das Gebot, den Fremden zu lieben, 3.Mo 19:34; 5.Mo 10:19.

 

Der Fremdling, der sich bei euch aufhält, soll euch gelten, als wäre er bei euch geboren, und du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn ihr seid auch Fremdlinge gewesen im Land Ägypten. Ich, der HERR, bin euer Gott.
Und auch ihr sollt den Fremdling lieben, denn ihr seid ebenfalls Fremdlinge gewesen im Land Ägypten.

 Aber welcher Fremde sollte nun so geliebt werden wie sich selbst? Denn Gottes Wort im Alten Testament teilt den Fremden in zwei Gruppen ein.

 Und der Herr sprach zu Mose und Aaron: Dies ist die Ordnung des Passah: Kein Fremdling darf davon essen, 2.Mo 12:43.

 Von der Bibel wird mit diesem Vers mitgeteilt, dass der Fremdling ausgeschlossen ist. Jedoch gab es aber eine Gruppe von Fremdlingen, die waren davon nicht ausgeschlossen.
 
Und wenn sich bei dir ein Fremdling aufhält und dem Herrn das Passah feiern will, so soll alles Männliche bei ihm beschnitten werden, und dann erst darf er hinzutreten, um es zu feiern: und er soll sein wie ein Einheimischer des Landes, denn kein Unbeschnittener darf davon essen. Ein und dasselbe Gesetz soll für den Einheimischen und für den Fremdling gelten, der unter euch wohnt, 2.Mo 12:48, 49. 

 

Der Fremde hatte nur das Recht, am öffentlichen Leben der Israeliten teilzunehmen, wenn er den Gott Israels angenommen hatte. Und das Gesetz galt für ihn und den Einheimischen. Und diesen Fremden, der von Geburt her kein Israelit war, der sich jedoch beschneiden ließ und an den Gott Israels glaubte, sollte der Israelit lieben wie sich selbst.  Denn dieser gehörte nun zum irdischen Volk Gottes, auch wenn er von seiner Geburt her kein Israelit war. Im Neuen Testament wird diesbezüglich noch ein weiterer Hinweis auf Heiden gegeben, die an den Gott Israels glaubten, die aber jedoch nicht zum Judentum übergetreten waren. Diese an den Gott Israels gläubigen Heiden nennt die Schrift Gottesfürchtige. 

Die Sadduzäer, die nicht an eine Auferstehung der Toten glaubten, befragten jedoch den Herrn Jesus diesbezüglich, Mt 22: 23-32. Und nachdem die Pharisäer vernommen hatten, dass Jesus ihnen den "Mund gestopft" hatte ging einer von ihnen, ein Gesetzeslehrer, zu Jesus und fragte ihn nach dem größten Gebot im Gesetz. Und Jesus sprach zu ihm.

 "Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Denken. Das ist das erste und größte Gebot. Und das zweite ist ihm vergleichbar. Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. An diesen zwei Geboten hängen das Gesetz und die Propheten, Mt 22:34-40. 

Das griechische Wort, das im Deutschen mit Nächster übersetzt ist, wäre mit dem Wort Naher die konkretere Übersetzung (Neues Testament nach Herbert Jantzen). Hier ist zu beachten, dass das Gebot, den Nächsten zu lieben wie sich selbst, an zweiter Stelle steht und nicht das größte Gebot ist. An erster Stelle steht das Gebot, Gott zu lieben, und dies ist das größte Gebot. Das zweite Gebot ist daher ohne Bedeutung, wenn das erste Gebot nicht befolgt wird. Weiter ist dieses zweite Gebot nicht gleich dem ersten Gebot, sondern wird vom Herrn Jesus als vergleichbar bezeichnet.  Und vergleichbar ist nicht gleich. 

Jesus war auf einen Berg gestiegen und predigte zu den Jüngern. In der Nähe stand jedoch auch die Volksmenge und hörte, was Jesus zu den Jüngern sprach, Mt 5:1,2; 7:28,29. Diese Predigt wird von den Christen als Bergpredigt bezeichnet. Und in dieser Predigt machte Jesus die Aussage:

 Ihr habt gehört, dass gesagt ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, welche euch beleidigen und verfolgen, Mt 5: 43, 44. 

 

Mit dem Hinweis "ihr habt gehört" verweist der Herr Jesus auf die Lehre der Schriftgelehrten. Denn im Gesetz Mose gab es kein Gebot des lebendigen Gottes an Israel, den Feind zu hassen. Mose musste dem Volk Israel verkündigen, dass Gott den Götzendienst hasst und deswegen auch Gericht auf die Menschen zukommen lässt, die dieses tun. Aber es erfolgt kein Gebot an Israel, den Feind zu hassen, 5.Mo 12:29-31. Die Schriftgelehrten stellten sich jedoch über das Wort Gottes und lehrten, den Feind zu hassen. Und diese Irrlehre wird von Jesus angesprochen, und von ihm wird aufgeführt, wie man dem Feind begegnen soll. Ein Gebot, mit dem Feind Gemeinschaft zu haben, wird von Jesus nicht gegeben. Wer sind nun die Feinde? Feinde sind solche Menschen, welche Jesus Christus, den Sohn Gottes, und sein Erlösungswerk ablehnen. Sie sind Feinde des Kreuzes und somit Feinde des Evangeliums, Phl 3:18. Diesen Menschen haben Christen in der Feindesliebe zu begegnen und ihnen die frohe Botschaft des Evangeliums zu verkündigen. 

Im Alten Bund erfolgte an Israel das Gebot, den Bruder  nicht im Herzen hassen, 3.Mo 19:17. Dieses Gebot wird von Jesus Christus erweitert, und er nennt dieses erweiterte Gebot ein neues Gebot. Es ist ein Gebot für alle wahren Nachfolger Jesu. Das Gebot der Geschwisterliebe, Joh 13:34,35; 15:12. 

Christen haben den Menschen, die nach Europa kommen, besonders nach Deutschland, in der Gesinnung Jesu Christi zu begegnen. Die meisten von diesen Menschen gehören der Religion Islam an und sind somit Feinde des Evangeliums. Der Koran, Sure 9:30, teilt ihnen mit: Wer sagt, Jesus Christus ist der Sohn Gottes, sei verflucht, Allah schlage ihn tot. Jedoch hat ein Christ gegenüber den Menschen, die zu dieser Religion gehören, das Gebot der Feindesliebe zu beachten. Allerdings darf bei den Begegnungen mit ihnen der Salz- und Lichtauftrag nicht vergessen werden. 

Wenn jedoch bei diesen Ankommenden bereits Menschen dem Herrn Jesus Christus gehören, so sind sie Glaubensgeschwister. Und für den hiesigen Christen gilt es nun, dem Gebot der Geschwisterliebe nachzukommen. 

Obwohl von neuem geboren, hatte Simon Petrus immer noch seine Schwierigkeiten in richtiger Weise einem Heiden, der an den Gott Israels glaubte, zu begegnen. Und im Haus von Kornelius wirkte der Heilige Geist bei Petrus so, dass er darüber Erkenntnis bekam, was eigentlich schon im Alten Testament erwähnt wird (siehe z.B. Rahab u. Ruth). Gottes Wort teilt in der Apostelgeschichte mit:

Da tat Petrus den Mund auf und sprach: Nun erfahre ich in Wahrheit, dass Gott die Person nicht ansieht, sondern dass in jedem Volk derjenige angenehm ist, der ihn fürchtet und Gerechtigkeit übt! Das Wort, das er den Kindern Israels gesandt hat, indem er Frieden verkündigen ließ durch Jesus Christus- welcher Herr über alle ist-, Apg 10:34-36. 

 

Im letzten Buch der Bibel, im letzten Kapitel der Offenbarung, kann der Christ lesen: Und der Geist und die Braut sprechen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wen da dürstet, der komme; und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst! Offb 22:17. Es geht um die Stimme der Braut in der Öffentlichkeit. Und es ist eine traurige Tatsache, dass die Stimme der Braut in Deutschland sehr leise geworden ist. 

Noch ein Hinweis zu dem Wort Flüchtling. In der heutigen Situation mit den Flüchtlingen, die nach Deutschland kommen, werden auch Ereignisse aus der Bibel als Vergleich genannt. Besonders von christlicher Seite aus geschieht dies.  Konkret wird oft auf Jesus hingewiesen. Dieser sei als Säugling mit seinem Ziehvater Josef und mit seiner Mutter ein Flüchtling gewesen. Bei dieser Auffassung wird jedoch nicht beachtet, dass Josef von Gott durch einen Engel den Auftrag bekam, nach Ägyptenland zu gehen. Daher ist dieses Beispiel, aber auch die anderen Beispiele, von der die Bibel berichtet, nicht mit der heutigen Flüchtlingssituation in dieser Welt vergleichbar. Das Wort Flüchtling selbst wird in der Bibel nur dreimal erwähnt, Ri. 12:4; Jes 16:3,4. Gleich aus welchen Ursachen die Menschen ihre Heimat verlassen haben und sich nun in einem anderen Land aufhalten, werden sie von der Schrift Fremdlinge genannt. Nur im Buch der Richter wird das Wort Flüchtling einmal und im Buch Jesaja zweimal genannt.  Dieses Wort Fremdling verwendet Gottes Wort jedoch auch für die Christen. Christen, Kinder des himmlischen Vaters, sollen wissen, dass sie Gäste und Fremdlinge in dieser Welt sind, 1.Petr 1:1; 2:11. Denn das Bürgerrecht oder die Heimat eines Christen ist im Himmel, von woher die Christen auch den Herrn Jesus Christus erwarten als den Retter, Phil 3:20. 

 

Im Alten Testament ergeht von Gott an Israel das Gebot Gott zu lieben, den Nächsten zu lieben (als Nächsten sah man nur die Angehörigen vom Volk Israel an) und den Fremden zu lieben (dies waren Heiden, die an den Gott Israels glaubten und durch Beschneidung dem Judentum beigetreten sind). 

Das Gebot der Fremdenliebe wird im Neuen Testament nicht erwähnt. Dieses Gebot  wird vom Herrn Jesus Christus aufgeteilt in die Feindesliebe und in die Geschwisterliebe. Menschen, die aus anderen Ländern und Völkern kommen, aber sich zu Jesus Christus bekehrt haben, sind keine Fremden, sondern Geschwister. Und diesen Brüdern und Schwestern haben die einheimischen Christen in der Geschwisterliebe zu begegnen. Und Menschen, die aus anderen Völkern und Ländern kommen und den Herrn Jesus nicht im Herzen haben und ihn ablehnen, sind Feinde des Evangeliums. Und diesen Menschen haben Christen in der Feindesliebe zu begegnen, wobei ihnen in der Liebe zum Christus und in seiner Wahrheit der einzige Rettungsweg zu verkündigen ist. Denn der Salz- und Lichtauftrag vom Herrn Jesus an seine Nachfolger erfordert dies. 

 

 

Helmut KRCAL, Bibelhauskreis Zotzenbach im Odw.   


Flüchtlingsströme nach Europa - eine getarnte Masseneinwanderung?

Eine Broschüre vom Herbst letzten Jahres gibt wertvolle Informationen zu folgenden Punkten:

  1. Gegenwärtige Lage, Ursachen und Hintergründe
  2. Haben die Zuwanderer ein Recht, hier zu sein?
  3. Die Rolle der Medien
  4. Sind die Ankommenden integrationsfähig?
  5. Die Masseneinwanderung als Gottes Gericht

Wichtiger Hinweis für Downloader:

Im Sinne der Verfasser und Verteiler möchte ich folgendes anmerken: Diese Schrift mit vielen wichtigen Daten und Fakten zum Thema Flüchtlingsströme nach Europa soll uns alle das brisante Thema deutlich machen, besonders angesichts der Flut der Beiträge in den Medien, die teilweise unrichtig, übertrieben oder verharmlosend sind.

 

Sie soll zum Nachdenken anregen und zum Ziel haben, all dies in unseren Gebeten vor dem HERRN Jesus Christus zu bringen. Das Gebet, wenn es aufrichtig ist, kann viel bewirken und ist eine weitaus größere Waffe als irgendein politisches Mittel. Darum appelliere ich an alle, den Inhalt dieser Datei nicht als „politisches Kampfmittel“ zu missbrauchen für Demonstrationen und ähnliche Aktivitäten. M. Ebert  
(Veröffentl.m.Genehmigung d.Herausgeber)

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Christliche Einsatzhelfer aus Baden feiern Weihnachtsfest mit Bootsflüchtlingen auf Sizilien

LÖRRACH. In Deutschland kümmern sich in der Weihnachtszeit zahlreiche Christen um Flüchtlinge. Manche gehen sogar ins Ausland, um dort denen zu helfen, die alles verloren haben. Ein Vorbild und Beispiel sind junge Christen aus Lörrach bei Basel. Sie verbringen vier Monate auf Sizilien, der größten Mittelmeerinsel, um Bootsflüchtlingen zu helfen. Mit Nicolas Neubauer (18) und Pascal Seez (20) kümmern sich drei weitere Christen im Westen der Insel vor allem um afrikanische Bootsflüchtlinge. Sie wollen christliche Flüchtlinge durch Gottesdienste ermutigen, andere auf das Evangelium hinweisen, sie mit Bibeln und Essen sowie Kleidung versorgen. In einem ehemaligen Schlachthof werden Massen an Hilfsgütern gelagert, welche Christen aus Lörrach und mittlerweile auch anderen deutschen und österreichischen Gemeinden schicken – u.a. Kleidung, Decken, Rollstühle, Krücken, Rollatoren, Schuhe, Kinderwagen und Fahrräder. Viele Afrikaner, so erzählt Neubauer, haben auf der Flucht Gewalt und Entbehrung erlebt. Jetzt soll am 27. Dezember eine große Weihnachtsfeier stattfinden: den ganzen Tag lang: Der Gottesdienst wird wohl laut und lebhaft sein, anschließend werden sie afrikanisch kochen, gemeinsam essen und dabei viel singen und tanzen, um an die Geburt Jesu zu erinnern. ---



Aktuelle Gedanken von Johannes Ramel (Österreich)

Das Völkermeer ist unruhig geworden, rund 60 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht, Zerstörung, Armut und Hunger begleiten sie. Elektronische Medien ermöglicht ein vernetztes Handeln der Einzelnen in aller Welt. Grundwerte wie Ehe und Familie wurde untergraben. Weltweit wachsen die Verschuldungen der Staaten und Unternehmen ins Unermessliche. Es gibt keine finanziell tragfähige Ordnung für die Zukunft, die Menschen sind orientierungslos geworden. Der Mensch hat die Ordnungen verlassen, die Gott ihm gab, damit er durch sie lebe (vgl. Hes. 20,11). Der Gottesverlust ist der größte Verlust der Menschheit.

Schon das Römische Reich ging durch den Verlust ihrer Werte und dann durch eine Völkerwanderung zu Ende. Die Goten wurden von den Hunnen gejagt. Alsbald aber konsolidierte sich wieder alles und es bildete sich unter den Franken neu eine Idee des „Römischen Reiches“, das aber ständig eine Umwandlung erfuhr bis zum tragischen „tausendjährigen Reich“ des Nationalsozialismus. Nach dem 2. Weltkrieg wurde die babylonische Idee einer vereinten Menschheitsfamilie durch die Vereinten Nationen geboren, einer „neuen Weltordnung“ mit dem vordergründigen Ziel einer „friedlichen Weltherrschaft,“ die aber bis heute nicht gelang. Auch die EU geht mit wenig Erfolg in diese Richtung.

Staatssysteme werden bei Daniel 7 als Tiere immer gieriger: „Nach diesem sah ich in den Nachtgesichten und siehe, ein viertel Tier, furchterregend, schrecklich und außerordentlich stark; es hatte große eiserne Zähne, fraß und zermalmte und zertrat das Übrige mit den Füßen.“ (Dan 7, 7)

Das alles geht mit riesen Schritten dem Gericht entgegen. Eine andere Herrschaft wird eingeführt:„Ich sah in den Nachtgesichten, und siehe, es kam einer mit den Wolken des Himmels, gleich einem Sohn des Menschen, und er gelangte bis zu dem Hochbetagten und wurde vor ihm gebracht. Und ihm wurde Herrschaft, Ehre und Königtum verliehen, und alle Völker, Stämme und Sprachen dienten ihm; seine Herrschaft ist eine ewige Herrschaft, die nicht vergeht, und sein Königtum wird nie zugrunde gehen.“ (Dan 7, 13-14).

Wir aber erwarten Seinen Sohn aus dem Himmel, den er aus den Toten auferweckt hat, Jesus, der uns errettet vor dem zukünftigen Zorn (vgl. 1 Thess 1,10) „Darum, Geliebte, weil ihr dies erwartet, so seid eifrig darum bemüht, dass ihr als unbefleckt und tadellos vor ihm erfunden werdet in Frieden!“ (2 Petr 3, 14).

 

http://www.johannes-ramel.at/


WARUM GIBT ES SO VIELE FLÜCHTLINGE ?

AUS EINER EMAIL (KEINE ANGABE ZUM VERFASSER)

Das Problem der Flüchtlinge sollte dort gelöst werden, wo es generiert wurde – nach dem Verursacherprinzip und mithilfe der Organisationen, die für die "islamische Solidarität" zuständig sind. Wir brauchen keine Destabilisierung Österreichs.
Obama und der Westen wussten früh, wer in Syrien wirklich kämpft und welche weltweite terroristische Gefahr aus ihrer Politik erwuchs. Während sie der Welt das übliche Märchen erzählten, sie kämpften für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte, unterstützten sie gezielt terroristische Organisationen.
Ein salafistischer Terrorstaat in Ost-Syrien war ihnen nicht nur egal. Sie ‚wollten‘ ihn. Sie nahmen zusätzlich bewusst in Kauf, dass der ISI einen islamistischen Terrorstaat gründen konnte, der Teile des Irak umfasste. Der DIA-Bericht ist in diesem Punkt unmissverständlich.
Deshalb planen die USA zur Zeit auch nicht, den ‚Islamischen Staat‘ völlig auszuschalten. Selbst wenn sie wüssten wie. Sie brauchen den IS noch. Der Iran würde ihnen sonst zu stark.
 
In  Syrien  geht  es  um  die  Weichenstellungen  für  den  internationalen  Energiemarkt.  Es  geht,  wie immer  bei  Kriegen,  um  Öl,  Gas  und  Marktzugänge.  Neben  der  Kontrolle  des  europäischen Energiemarkts geht es jedoch auch um die Währung, in der Erdöl und Erdgas bezahlt werden. Der Dollar  steht immer mehr unter Druck, seinen Status als  Weltreservewährung  und als  Ölwährung  zu verlieren. Saudi-Arabien als treuer Verbündeter der USA wird am Dollar festhalten. 
Es geht um schmutzige Deals. An diesen Deals hängt der Reichtum einiger weniger. Diese sind bereit, für ihre Interessen mit allen Mitteln zu kämpfen. Und sterben zu lassen. Das sind die Fakten einer globalen Wirtschafts-Ordnung. Syrien ist nur ein Kapitel in einer unendlichen, grausamen Geschichte.
 
Das Flüchtlingsproblem verlangt auch eine grundlegende Änderung der Praktiken in der Weltwirtschaft. Solange eine afrikanische Banane hier billiger ist als eine deutsche Birne, solange Billigfleisch aus der EU die afrikanischen Märkte überflutet und die dortigen Viehzüchter ruiniert, solange Fischer an den afrikanischen Küsten den High-tech-Flotten aus Europa und den USA hoffnungslos unterlegen sind, solange also der Stärkere den Schwächeren im globalen Maßstab an die Wand drücken kann, ohne dass die »Institutionen« der reichen Länder gegensteuern, werden die Fluchtursachen bleiben und eher noch zunehmen. Statt einmal mehr Aktionismus auf Nebenschauplätzen wie dem der Schleuser, die im ur-kapitalistischen Sinn nichts anderes tun als eine Marktlücke zu besetzen, vorzuführen, sollten EU, EZB, IWF, Weltbank usw. ihre Anstrengungen darauf richten, das zutiefst ungerechte gegenwärtige Weltwirtschaftssystem so zu reformieren, dass die Kluft zwischen Arm und Reich nicht immer weiter auseinander klafft, sondern Schritt für Schritt eingeebnet wird. 
Nur wenn in den armen Ländern dieser Welt solche Lebensbedingungen herrschen, die den Menschen dort eine Perspektive geben, werden sie auf die Reise dorthin, wo sie für sich mehr Chancen sehen, verzichten. Eine solche Politik verlangt ein sofortiges Umdenken in den Regierungszentralen Europas. Die Alternative dazu ist ein weiteres Anwachsen der Flüchtlingsströme und in deren Folge immer neue Todesopfer auf dem Konto jener, die sich gern als die Hüter von Freiheit und Menschenrecht gerieren.
Johannes Ramel
www.johannes-ramel.at


Wie gehen wir als Christen mit der Zuwanderungsproblematik um?
 Eine Top-Predigt zur Asylpolitik vom 11.10.2015  /  was man nur ganz selten von der Kanzel hört:

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http://www.efk-riedlingen.de/predigtarchiv/7-12.2015/128/11.10.15%20J.Tscharntke%20Psalm60.4%20Wie%20gehen%20wir%20als%20Christen%20mit%20der%20Zuwanderunsproblematik%20um%20128KBit.mp3



Der alte Mann, die Medien, die Flüchtlinge und die Politik.

Rolf Müller.

Der alte Mann ist nicht ausgesprochen klug, aber auch nicht übermäßig dumm. Das ist seine eigene Einschätzung. Es kann durchaus sein, dass diese Einschätzung nicht von jedem geteilt wird. Der alte Mann hat weder studiert noch hat er besondere Qualifikationen. Er ist in seiner Jugend zum Glauben an Jesus Christus gekommen. Er hat vierzig Jahre in der ehemaligen DDR gelebt und ist wegen seines Glaubens benachteiligt worden. Er hat auch nach 1990 lernen müssen, was "politische Korrektheit" bedeutet. Er hat sich nie aktiv politisch betätigt. Er hat seine Kraft und Zeit dem Dienst in der Gemeinde Jesu gewidmet.

Natürlich konnte und kann sich der alte Mann dem Zeitgeschehen nicht entziehen. Er lebt auf der Erde und ist eingebunden in Staat und Gesellschaft. Er bezieht Rente, bezahlt Miete und informiert sich in den Medien über die Lage in der Welt. Da geht es zur Zeit um die Flüchtlingsströme, die nach Europa kommen. Es geht um eine Völkerwanderung in Richtung Deutschland. Und genau da liegt das Problem. Es ist gar nicht so einfach, sich als politisches "Leichtgewicht" in den oft widersprüchlichen Informationen zurechtzufinden. Was ist richtig, was ist falsch? Was ist schon wieder überholt? Was ist auch morgen noch zutreffend?

Der alte Mann ist verunsichert. Er weiß nicht was er glauben soll und wem er glauben soll. Haben die Optimisten recht, die sagen: "Das schaffen wir schon?" Haben die recht, die die Masseneinwanderung mit Sorge verfolgen? Natürlich ist es verwerflich und keine Lösung, wenn Flüchtlingsheime angezündet werden. Natürlich ist es gut, wenn freiwillige Helfer den Flüchtlingen mit dem Verteilen von Hilfsgütern beistehen. Aber ist es richtig,  wenn alle, die ihre Bedenken und Sorgen über die Menge der Asylsuchenden äußern, gleich als Pack und Gesindel bezeichnet und in die Nazi-Ecke gestellt werden? Sind denn wirklich ca. 50% der Deutschen Nazis? Der alte Mann hält das für eine verheerende Fehleinschätzung der Regierung. Dem alten Mann ist aufgefallen, dass sich in den Medien ein Richtungswechsel angedeutet hat. Er hat sich Notizen gemacht, was in verschiedenen Kommentaren veröffentlicht wurde. Er hat Fakten gesammelt aus Zeitungen, Rundfunk und Fernsehen. Da sich die Meldungen häufig wider-sprechen, hat er sie in zwei Kategorien eingeordnet.

Optimismus und Zuversicht. (Zitate).

Die Aufnahme bedrohter Menschen gehört zu den Kennzeichen einer humanen Gesellschaft. Ich bin dankbar, dass  die Humanität in Deutschland an erster Stelle steht.

Wir wollen auch Zuwanderer, die sich in unseren Sozialsystemen wohl und sicher fühlen.

Deutschland wird sich bald verjüngt und ethnisch bunter wiederfinden als je zuvor.

Es gibt keine Toleranz gegenüber denen, die die Würde des Menschen infrage stellen.

Wir schaffen das! Für das Asylrecht gibt es keine Obergrenze! Wir haben Platz in Deutschland.

Die meisten Deutschen haben in den Flüchtlingen verletzliche Menschen erkannt. Aber hat Deutschland schon in vollem Umfang begriffen, welches Glück ihm gerade selbst widerfährt? Mehr Glück als Verstand! Deutschland wird sich bald verjüngt und bunter wiederfinden als je zuvor!

Nehmt Menschen aus Syrien bei euch zu Hause auf, das ist Gold wert für die Integration.

Wenn viele gut ausgebildete Leute Deutschland als Land der Hoffnung sehen, ist das eine Chance für uns.

Damit es in Deutschland besser geht, werden die Weichen aufwärts gestellt. Wir lassen nicht zu, dass Deutschland an die Wand gefahren wird.

Deutschland ist ein reiches Land, wir haben Platz genug.

Es gibt keine Deutschen, nur Nichtmigranten.

Asyl hat keine Obergrenze, wir wollen das Asylrecht nicht verschärfen, wir wollen freiwillig zurückfahren.

Wir schaffen das, aber nicht in wenigen Tagen und nicht allein.

Sehr viele freiwillige Helfer bereiten den Flüchtlingen einen wunderbaren Empfang in Deutschland.

Es ist erhebend zu sehen, wie groß die Hilfsbereitschaft und die Solidarität mit den Flüchtlingen in Deutschland ist.

 

Sorge und Bedenken. (Zitate).

Mit den Flüchtlingen kommen all deren unlösbaren Konflikte mit zu uns.

Der Großteil der Flüchtlinge hat sich Deutschland als Ziel auserkoren, weil dort die größten Futtertröge stehen.

Der Münchner Hauptbahnhof platzt aus allen Nähten. Die Helfer sind am Ende ihrer  Kräfte.

Es gibt einen Zustrom nicht integrierbarer Flüchtlinge nach Deutschland, der unsere Gesellschaft sprengen und die Demokratie handlungsunfähig machen wird. Unsere Kommunen werden in die Zahlungsunfähigkeit getrieben und unser Volk wird auf seinem eigenen Territorium zur Minderheit.

In unserem Land sind Flüchtlinge alles, der Deutsche zählt wenig.

Wir können nicht zulassen, dass unsere Grenzen massenhaft illegal überquert werden.

Die Politiker sind unfähig, die Probleme zu lösen. Mal soll es eine EU-Lösung sein, mal sollen es die Kommunen richten, mal der Gesetzgeber, mal soll der Bund mehr Geld geben, mal sollen die freiwilligen Helfer mehr leisten.

Jetzt lässt man die Katze aus dem Sack. Die Flüchtlinge kosten eine Menge Geld. Ist das die "Bereicherung", die sie ins Land bringen?

Wer widerrechtlich in ein Haus einbricht, wird bestraft. Wer widerrechtlich in einen Staat einbricht, kann mit Sozialleistungen und bevorzugter Behandlung rechnen. Das muss aufhören.

Es wird der Eindruck erweckt, dass Deutschland über grenzenlose Ressourcen verfügt und nur darauf wartet, endlich alle Mühseligen und Beladenen aufnehmen zu dürfen. Handelt es sich um eine neue Form deutschen Größenwahns?

 

Was sind das für Leute, die unkontrolliert in Europa einreisen? Einige werden den Nachbar ermordet haben, bevor sie sich auf den Weg nach dem Westen machten. Vielleicht wird es unter den Asylbewerbern sogar IS-Kämpfer geben, die sich bei uns nur ausruhen wollen.

Europa kann nicht rechtsfreies Rückzugsgebiet für sämtliche Krisenregionen der Welt werden, ohne dabei selbst zur Krisenregion zu werden.

Es kann nicht das Ziel sein, dass alle Syrer Syrien verlassen. Die Politiker müssen sich anstrengen, dass Syrien wieder ein lebenswerter Ort wird.

Deutschland und Österreich kontrollieren die Grenzen. Es gibt Stau auf den Autobahnen. Der Zugverkehr wird teilweise eingestellt. Es werden fieberhaft Notquartiere gesucht. Die Polizei ist überfordert. In der Politik herrscht Ratlosigkeit, die Lage wurde total unterschätzt.

 

Es ist eine Zerreißprobe für die EU. Keiner weiß, wie es weitergeht. Die Erstaufnahmezentren sind überfordert, die Registrierung scheitert auch am Verhalten der Flüchtlinge.

Wie viele Flüchtlinge können aufgenommen werden, ohne dass die Sozialsysteme zusammenbrechen  und die Bevölkerung auf die Barrikaden geht?

Wie verkraftet der Arbeitsmarkt die Flüchtlinge? Wer trägt die Kosten?

Deutschland - ein Irrenhaus! Wie kann Chaos verhindert werden? Obdachlose Neuankömmlinge bevölkern die Parks in Berlin. Die Ordnung bricht auseinander, Kasernen, Turnhallen, Hotels und Kirchen werden zu Flüchtlingslagern umfunktioniert. Wem ist geholfen, wenn die hiesigen Strukturen unter der Flüchtlingslast zusammenbrechen?

Es sind ja nicht nur Kriegsopfer, die bei uns ankommen. Es sind zahllose starke junge Männer dabei. Sie sind streitlustig und verprügeln sich gegenseitig. Sie fordern ein besseres Leben. Es sind die Jungen, die bei Kriegen und Katastrophen das Land verlassen. Alte und Kranke, die es sich nicht leisten können, bleiben zurück. Frauen und Kinder zuletzt! Wie stellen sich unsere Politiker unser Land in zehn Jahren vor?

Das war der Stand der Nachrichten am 18. 9. 2015. Die Zitate erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Täglich werden neue Situationen und Flüchtlingsrouten gemeldet. Menschen ertrinken, ersticken und kommen um. Ergreifende Bilder von Einzelschicksalen gehen um die Welt. Spendenaufrufe machen die Runde, sind täglicher Bestandteil der Nachrichten. Die Zuwendungen des Bundes an die Länder werden als unzureichend eingestuft. Die Regierung sieht hilflos zu. Sie weiß nicht, was zu tun ist. Wenn sie es weiß, tut sie es nicht. Sie scheitert an der Unzulänglichkeit des von Gott abgefallenen Menschen. Auch die Christen tun wenig. Sie haben allerdings auch nicht die Macht und den Auftrag, die Welt zu verbessern und zu verändern. Das können sie gar nicht. Das ist Aufgabe der Regierungen dieser Welt. Die sind aber auch nur bedingt in der Lage dazu.

Christen haben etwas Besseres, sie haben Hoffnung auf eine wunderbare Zukunft. Darauf möchte der alte Mann am Schluss hinweisen. Christen wissen sich beschützt und geborgen. Sie sind geborgen in Jesus Christus. Er ist ihr Heiland und Erlöser. Sie brauchen weder den Enthusiasmus und die unbegründete Zuversicht der Welt zu teilen, noch brauchen sie in den Sorgen und Bedenken unterzugehen. Sie wissen, dass ihr Herr die Geschicke der Welt in seiner Hand hat. Der alle Macht im Himmel und auf Erden hat, wird einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen. Dann wird endlich Gerechtigkeit herrschen. Dann wird es keine Flüchtlinge mehr geben. Dann wird Friede sein. Krieg, Leid, Tod und Geschrei wird es nicht mehr geben. Gott wird die Tränen seiner Kinder abwischen. Sie werden Jesus sehen, wie er ist. Freude und Wonne werden sie ergreifen. "Das wird allein Herrlichkeit sein." Das ist keine billige Vertröstung aufs Jenseits, sondern für alle Gläubigen selige Gewissheit!


Das politische Spiel mit Einwanderern und Flüchtlingen

 

Viel Deutsche werden auf die Frage, wie der Islam nach Deutschland kam, antworten: Es waren die Gastarbeiter aus der Türkei, aus Tunesien und Marokko, die in den Jahren 1953 bis 1973 hier her kamen und ihre Religion mitbrachten. Damals „brummte“ die deutsche Wirtschaft, und die ausländischen Arbeitskräfte wurden dringend gebraucht.

 

Doch stimmt dieses Geschichtsbild, dass Deutschland damals tatsächlich dringend Gastarbeiter brauchte?

Mittlerweile sind Regierungs-Akten bis in die 1970er Jahre freigegeben worden und in den Bundesarchiven einsehbar. Heike Knortz, Privatdozentin am Institut für Sozialwissenschaften der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe, hat viele Akten durchgearbeitet und das Ergebnis in einem Buch veröffentlicht. Das wissenschaftlich gehaltene Buch trägt den unspektakulären Titel „Diplomatische Tauschgeschäfte – ‚Gastarbeiter‘ in der westdeutschen Diplomatie und Beschäftigungspolitik 1953 -1973“.

 

Das Knortz-Werk hat es aber in sich. Die Wissenschaftlerin belegt nämlich darin, dass es zunächst nicht die deutsche Wirtschaft war, die nach den Gastarbeitern gerufen hat. Deutschland wurde damals von etlichen inner- und außereuropäischen Staaten geradezu erpresst, ihre heimischen Arbeitslosen aufzunehmen. Knortz belegt, dass die Gastarbeiter-Politik nicht vom Arbeitsministerium oder der Bundesanstalt für Arbeit (heute: Bundesagentur für Arbeit) bestimmt und gesteuert wurde, sondern etliche Jahre vom Außenministerium. Die Aufnahme von Gastarbeitern gehörte zu den „diplomatischen Tauschgeschäften“, zu denen die Siegermächte Deutschland als junge Republik mehr oder weniger drängten. Deutsche Politiker hatten damals große Bedenken, ausländische Arbeitskräfte aufzunehmen, weil sich „die sprachliche Verständigung“ und die „Anpassung an Ernährung, Klima, Kultur, Lebens-Arbeitsrhythmus problematisch gestalte“ schreibt Knortz über die damaligen Erkenntnisse.

 

Wie Knortz weiter belegt, habe man damals nur Aufenthaltsgenehmigungen für Männer ausgegeben und einen Nachzug von Familienangehörigen nicht geplant. Doch das türkische Generalkonsulat in München habe die Pässe der Türken mit Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland um die Familienangehörigen einfach erweitert und die Pässe der Ehefrauen und Kinder eingezogen. Da die Türkei damals schon NATO-Mitglied war, hat die Bundesregierung wohl aus außenpolitischen Gründen diese kriminellen Machenschaften hingenommen. So sickerte der Islam immer stärker nach Deutschland ein. Gab es bis 1957 nur zwei Moscheen in Deutschland, so explodierte ihre Zahl mit dem Zuzug von muslimischen Gastarbeitern auf heute rund 250 Moscheen sowie über 2.000 Bethäuser.

 

Ein ähnlich gelagertes  politisches „Spiel“ ist derzeit auf europäischer Ebene zu beobachten. 2009 wurde auf Druck von bedeutenden britischen Zeitungen ein Geheimplan aus dem Jahr 2000 bekannt. Diesem zufolge wollen europäische Sozialdemokraten einen neuen „multikulturellen Menschen“ züchten. Ihr Ziel ist ein neuer EU-Einheitsmensch, der sich so lange vermischen soll, bis weder Rasse noch Herkunft, Sprache oder Hautfarbe eine Rolle spielen. Andrew Nether, früherer Berater des ehemaligen sozialdemokratischen britischen Premierministers Tony Blair, hat diese Pläne der europäischen Sozialdemokraten inzwischen in der Londoner Zeitung Evening Standard in einem von ihm verfassten Bericht offiziell bestätigt. Aufgrund dieses Planes strömten Anfang des neuen Jahrtausends 2,3 Millionen Einwanderer – zumeist mit muslimischem Hintergrund – nach Großbritannien ein.

 

Der ehemalige Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Dr. Udo Ulfkotte kommentiert diesen Geheimplan in seinem inzwischen vergriffenen Buch „Albtraum Zuwanderung“ so: „Nach dem Zusammenbruch des Marxismus-Leninismus und des Sozialismus wollten britische Sozialdemokraten (als New Labour) und andere europäische Sozialdemokraten demnach fortsetzen, was hinter dem Eisernen Vorhang gescheitert war. Sie wollten in ihrer Tradition verhafteten Europäern bewusst die Wertesysteme zerschlagen und ihnen neue sozialistische Wertesysteme aufzwängen. Mit Parolen von ‚sozialer Gleichheit‘ und der angeblichen ‚Modernisierung Europas‘ sollte eine gleiche und gerechte sozialistische Zukunft für alle Menschen der Welt begründet werden.“

 

Im Oktober 2008 berichtete das britische Massenblatt Daily Express über ein Papier von Brüsseler Ökonomen, nach dem bis 2050 etwa 56 Millionen Afrikaner in die EU einwandern sollen, um die Arbeits-Ausfälle durch eine alternde europäische Bevölkerung auszugleichen.

Nun kommen sie, die Afrikaner. Es sind zumeist junge Männer, die die Flucht über das Mittelmeer schaffen. Nach Angaben des deutschen Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge wurden in den Jahren 2013 und 2014 fast zwei Drittel aller Asylanträge in Deutschland von Männern – zumeist jungen Männern – gestellt. Sie bilden exakt das „Menschen-Material“, das sich die Europäische Union zum Arbeiten wünscht und mit dem die Sozialisten auch das Programm der Züchtung eines EU-Einheitsmenschen vorantreiben können. Denn diese jungen Männer werden sich Frauen suchen und somit einen erheblichen Beitrag zum neuen multikulturellen EU-Einheitsmenschen leisten können.

 

Auf welchem Niveau sich dieses „Züchtungsprogramm“ entwickelt, zeigt das Beispiel England. Seit den 1990er Jahren haben Banden muslimischer Männer Tausende von jungen englischen Mädchen zu Sex-Sklavinnen gemacht. Junge Engländerinnen, zum Teil im Kindesalter, wurden in einigen englischen Grafschaften wie „am Fließband“ vergewaltigt, wie britische Medien berichten. Politik und Polizei auf der britischen Insel schauen bei diesem Problem mehr oder weniger weg, um sich nicht dem Verdacht der Fremden- und Islamfeindlichkeit auszusetzen. Nach ähnlichem Muster handeln auch Politik und Polizei in Skandinavien.

 

Nach der Masseneinwanderung von Muslimen in Norwegen, Schweden und Dänemark explodierte auch dort die Zahl der Vergewaltigungen. Polizeistatistiken aus Norwegen weisen aus, dass 100 Prozent der Vergewaltigungen in Norwegens Hauptstadt Oslo von nichtwestlichen  Einwanderern begangen wurden. 90 Prozent der Opfer waren norwegische Frauen.

 

Aus höherer Sicht stellt sich bei der Betrachtung der aufgedeckten Pläne und der aktuellen Entwicklung die Frage: Was haben die Dunkelmänner in den machtpolitischen Schaltstellen dieser Welt wirklich mit Europa vor? Eines ist dabei völlig klar: Das persönliche Wohlergehen von Menschen, von teils arg geschundenen Menschen, ob aus Afrika, Europa oder dem arabischen Raum, spielt dabei keine Rolle – überhaupt keine.