Hans Georg Plich hat seine Gedanken und alles, was ihn in seinem Glaubensleben bewegt, über mehrere Jahre hinweg aufgeschrieben.

 

Dabei entstanden kurze, aber klare Aussagen über die wichtigsten Themen des Evangeliums, die verständlich und leicht zu lesen sind. Sie sind besonders für die Leser gedacht, die nicht so viel Kraft haben, umfangreiche christliche Literatur zu lesen. Die kurzen  Textpassagen enthalten trotzdem alles Wichtige und sind umrahmt mit anmutigen Gedichten, Gebeten und schönen Fotos.


Der Verfasser denkt hier besonders an Kranke, insbesondere seelisch Kranke, die mit längeren Texten schnell überfordert sind. Dem gesunden Leser mögen manche Schriften vielleicht zu bunt erscheinen, doch hat GOTT, der HERR, dem Bruder Harald Plich gerade die Kranken und Depressiven in den Weg gestellt.

 

Harald Hans Georg Plich litt selbst jahrelang unter seelischer Krankheit und musste zehnmal stationär in Nervenkliniken behandelt werden. Im Anschluss folgte ein Aufenthalt im Rüstzentrum Krelingen. Über die Zeit nach seiner Therapie sagt er folgendes:

 

„Als ich vor 38 Jahren gläubig wurde, wusste ich nicht, dass noch zehn Nervenklinikaufenthalte auf mich warteten. Ich bin dafür dankbar, denn ich bin in der Tiefe meines Glaubens gereift.

 

Auf der Wegstrecke wollte ich beruflich und im Leben einen Neuanfang machen. Das gelang sehr gut durch die Rehabilitation (1989 – 1991) im geistlichen Rüstzentrum Krelingen. Ich durfte als erster Rehabilitant im Büro des Rüstzentrums schriftlich mit der Note 3 und mündlich mit 2 abschließen. Die ganze Ausbildung war eingebettet in Seelsorge und auch Selbstdisziplin beim Lernen in der Berufsschule.

 

In Krelingen wurde ich wieder neu im Glauben an unseren Herrn und Heiland Jesus Christus. Ja, Heiland, weil Er mich und uns heil macht an Geist und Seele, nicht unbedingt am Leib.

 

Nach der Zeit in Krelingen arbeitete ich dann im Büro der Behindertenwerkstatt in Dinslaken und konnte vielen seelisch Kranken den Glaubensweg zu Jesus aufzeigen und vorleben.

 

Seit sieben Jahren mache ich verstärkt missionarische Dienste und verteile Schriften und Kalender für das Missionswerk Werner Heukelbach. Ich gebe auch ausländische Schriften von der Mission Süd-Ost-Europa an viele Ausländer weiter.

 

So bin ich für den Herrn unterwegs und verteile Schriften in Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern, Altenheimen, im Frauengefängnis, vor allem auch in Asylantenheimen, in Fußgängerzonen sowie die Straßen entlang in die Briefkästen. Der Herr Jesus öffnet mir auch  in einigen Einzelhandelsgeschäften die Tür für die Schriftenverteilung.

 

Ich habe gelernt, aus der Stille vor dem Herrn und aus dem Wort zu leben und zu beten. Jesus hat mich nach 35jährigem Kampf endlich frei gemacht. Die Bibel sagt:

 

Der Gott des Friedens aber wird in kurzem den Satan

unter euren Füßen zermalmen. Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch!  (Römer 16,20)

 

 

Amen

 

Jesus lebt!“

(Harald Hans Georg Plich)