Und er machte sich auf und ging zu seinem Vater. Als er aber noch fern war, sah ihn sein Vater und wurde innerlich bewegt und lief hin und fiel ihm um den Hals und küsste ihn sehr ... Der Vater aber sprach zu seinen Knechten: Bringt schnell das beste Gewand her und zieht es ihm an und tut einen Ring an seine Hand und Sandalen an seine Füße; und bringt das gemästete Kalb her und schlachtet es und lasst uns essen und fröhlich sein; denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden, war verloren und ist gefunden worden. Und sie fingen an, fröhlich zu sein.
Lukas 15,20.22–24

Was musste der verlorene Sohn tun, um den Weg zurück zum Vater zu finden? Zunächst einmal musste er „zu sich selbst kommen“ (Vers 17), d. h., ihm musste bewusst werden, dass seine Lage elend und erbärmlich war. Er musste anerkennen, dass er gegen den Himmel und vor seinem Vater gesündigt hatte und deshalb jetzt umkam. Solch einen Sinneswandel - die Bibel nennt das Buße - muss es bei jedem Menschen geben, der zu Gott kommen will.

 

Es hätte dem Sohn allerdings nichts genutzt, wenn es nur bei seinem Sinneswandel geblieben wäre. Nein, er musste sich tatsächlich auf den Weg zu seinem Vater machen. Er musste umkehren. Buße und Umkehr sind für jeden Menschen auf dem Weg zu Gott auch heute noch zwei Schritte, die untrennbar miteinander verbunden sind. Wenn wir erkennen, dass wir vor Gott Sünder sind, und mit einem Bekenntnis unserer Sünden zu Ihm kommen, dann müssen wir anschließend auch die sündigen Dinge aus unserem Leben entfernen.

 

Wie weit ein Mensch sich auch von Gott entfernt hat - Gott gibt jedem die Möglichkeit, umzukehren. Gott ist ein Retter-Gott, der nur darauf wartet, dass wir zu Ihm umkehren. Darum:

 

Mach dich auf und komm, wie du bist!

Mach dich auf den Weg zurück zu Gott!

 

aus "Gute Saat"-Kalender - 25.04.2024