Neue Textbeiträge für KW 07

Diese Woche gibt es folgende neue Textbeiträge

Walter Ertl - Impulse Zeitlage

Krisenmodus

 

Mt.12,20a Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen.

 

Krisenmodus = Es war das Wort des Jahres 2023! Angesichts der Vielzahl gleichzeitiger Krisen sei der Ausnahmezustand zum Dauerzustand geworden. Wer hat nicht längst den Überblick verloren bei all den Krisen? Der Wunsch nach einfachen Erklärungen ist groß. Doch kann es auf komplexe Fragen eine simple Antwort geben? Das Denken in Gegensätzen zerstört die Meinungsvielfalt und das Miteinander. Demokratie und Rechtsstaatlichkeit geraten immer mehr unter massiven Druck! Biblische Bilder für Mutlosigkeit und Verletzungen, seelisch geknickt und verletzt zu sein gibt es zuhauf. Jesus Christus weiß, ob ich gerade in meinem Glaubensleben „angeknackst“ bin, also eine Krise habe! 

 

Jak.1,2 Meine Brüder, achtet es für lauter Freude, wenn ihr in mancherlei Anfechtungen geratet.

 

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Walter Ertl - Impulse Zeitlage

Eklatante "Scheinheiligkeiten"

 

Mt.7,5 Du Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, und dann wirst du klar sehen.

 

Scheinheiligkeit = Freundlichkeit vortäuschend; heuchlerisch. Scheinheilige sind also unaufrichtig, unehrlich und tun so, als ob sie es nicht besser wüssten. Sie geben Freundlichkeit vor, sie sind aber nicht freundlich. Doch was zuweilen in Gemeinden, Bibelkreisen, Christsein vorgelebt wird, ist eine fromme Scheinwelt. Da gibt es eine Fassade, wo nach außen hin alles stimmen muss. Heilig also nur zum Schein, heilig, damit die Fassade nach außen hin stimmt.

 

Mk.7,6 Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Trefflich hat Jesaja von euch Heuchlern geweissagt, wie geschrieben steht: »Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, doch ihr Herz ist fern von mir.

 

Scheinheiligkeit = Heuchler! Jemand, der eine Meinung oder Einstellung nur vortäuscht, aber nicht wirklich vertritt.  

 

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aus Kalender "Gute Saat" 2024

Milch für Kinder - feste Speise für Erwachsene

 

Jeder, der noch Milch genießt, ist unerfahren im Wort der Gerechtigkeit, denn er ist ein Unmündiger; die feste Speise aber ist für Erwachsene, die infolge der Gewöhnung geübte Sinne haben zur Unterscheidung des Guten sowohl als auch des Bösen.
Hebräer 5,13.14

Ein Neugeborenes verträgt keine feste Speise, es braucht Milch. Gibt man sie ihm zu trinken, so kann man zusehen, wie es zunimmt und wächst. Doch wenn das Kind größer geworden ist, braucht es feste und abwechslungsreiche Nahrung. Gleichzeitig fängt es jetzt auch an, selbständig essen zu lernen. Würde es jetzt weiter nur Milch trinken, würde es sich nicht so entwickeln, wie es seinem Alter angemessen ist.

 

Milch ist also für Babys - und feste Speise ist für Erwachsene. Das ist im Glauben nicht anders. 

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aus Kalender "Der Herr ist nahe" 2024

Glaube nur!

 

Als aber Jesus das Wort hörte, das geredet wurde, spricht er zu dem Synagogenvorsteher: Fürchte dich nicht; glaube nur. (Markus 5,36)

 

Die beiden Worte „Glaube nur“ gehören zu den tröstlichsten Worten, die der Herr Jesus gesagt hat. Sie sind der Inbegriff von Zuspruch und Vertrauen.

 

Vielleicht hast du etwas gesagt oder getan, weswegen du jetzt mutlos und verzagt bist? – Fürchte dich nicht! Glaube, dass der Herr für dich gestorben ist und dass Er nun lebt und sich für dich verwendet.

 

Vielleicht wirst du tief geprüft, weil Wellen von Schwierigkeiten über dir zusammenschlagen und deine schönsten Pläne im Keim ersticken. Vielleicht meinst du sogar, dass der Herr vergessen hat, dir gegenüber gnädig zu sein. – Die Antwort, die der Herr hier gibt, ist einfach,

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A. Christlieb "Deine Zeugnisse - mein ewiges Erbe"
(Ham) Gerettet und doch verflucht!

 

Verflucht sei Kanaan. Gott breite Japhet aus und lasse ihn wohnen in der Hütte Sems. 1. Mose 9,25 ff.

 

Noah hatte einen Weinberg gepflanzt und Wein gekeltert. Er kannte die Wirkungen des Alkohols noch nicht. So kam es, dass er eines Tages trunken und entblößt in seiner Hütte lag. Sein zweitältester Sohn Ham (Kanaan) kam herein, sah ihn und war boshaft und unehrerbietig genug, es seinen Brüdern weiterzuerzählen. Die Brüder aber spotteten nicht, traten rücklings auf den Vater zu und bedeckten ihn mit abgewandtem Gesicht. Als Noah erwachte und erfuhr, was geschehen, hat er Ham verflucht und Sem sowie Japhet gesegnet.

 

Bis heute gibt es Menschen, die entweder dem Ham oder seinen Brüdern gleichen. Die einen haben Wohlgefallen daran, die Fehler und Blößen ihrer Mitmenschen aufzudecken und schadenfroh weiterzuerzählen. Die anderen gleichen Sem und Japhet, die in Liebe solche Dinge zudecken.

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A. Christlieb "Deine Zeugnisse - mein ewiges Erbe"

Lot - Ein Mann ohne Segen des Herrn!

 

Abram sprach zu Lot: Steht dir nicht alles Land offen? - Lot wählte die Gegend am Jordan. Die war wasserreich. 1. Mose 13,9 f.

 

Unser Text berichtet von einer wichtigen geschäftlichen Entscheidung zwischen Abram und Lot. Die beiderseitigen Hirten lagen fast ständig im Streit miteinander wegen der besten Weideplätze und Quellen. Das ging nicht so weiter. Sie mussten sich trennen, und ihr Geschäft jeder für sich betreiben. Da haben sie verschiedene Geschäftsmethoden angewandt, die sehr verschiedenen Erfolg hatten.

 

Wir sehen zuerst auf die Methode des Lot. Der Onkel überließ ihm die Wahl. Er hatte ganz freie Hand dabei. Er dachte nicht daran, dem Onkel den Vortritt zu lassen. Er freute sich, ein gutes Geschäft machen zu können. Die Gegend am Jordan, um Sodom und Gomorra her, war die wasserreichste und beste. Bald war die Entscheidung gefällt. 

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