Ein gelebtes Glaubensleben in der Wüste ohne geistliches Wasser!

 

Ps 61,3 Vom Ende der Erde rufe ich zu dir, da mein Herz verschmachtet: Führe du mich auf den Felsen, der mir zu hoch ist! 

  • Dieser Ruf entringt sich oft dem Herzen des Glaubenden. 

Unsere Stellung in Christus ist uns erworben und vollkommen, aber ach, unser Zustand vor den Menschen macht unserem Erlöser so wenig Ehre; er steht oft sogar in krassem Widerspruch zu allem, was Sein Heil und Seine Verheißungen in sich schließen. Seine Gnade hat uns in Ihm zu Königen und Priestern gemacht, aber unserer täglichen Erfahrung nach sind wir weit entfernt von diesem normalen Leben. Leiden wir darunter, daß wir so fern von Ihm und von diesem Zustand der Gnade und der geistlichen Kraft sind? Es gibt einen Felsen, der höher ist als wir; es gibt einen Gott, der uns schon in diesem Leben dort hinaufführen kann und will. 

  • Was ist dieser Felsen? Ist es nicht Christus, der uns folgt?  

1.Kor.10,4 Denn sie tranken aus einem geistlichen Felsen, der ihnen folgte. Der Fels aber war Christus.

 

Er kann uns aus dem schmutzigen Schlamm ziehen und unsere Füße sicher auf den Felsen stellen, wo wir Barmherzigkeit erlangen und Gnade finden. Er kennt unseren Kampf mit der Welt und ihrem verführerischen Geist, mit dem Fleisch, seinen Lüsten und Begierden, mit dem Teufel und seinen Werken. Um uns zu Überwindern zu machen, ist Er am Kreuz gestorben, auferstanden und in die Herrlichkeit aufgefahren, wo nichts Ihn überragen kann. 

  • Diesen Felsen können wir selbst nicht erklimmen, aber Er führt uns hinauf! 

Ps.40,3 Er zog mich aus der Grube des Verderbens, aus dem schmutzigen Schlamm, und stellte meine Füße auf einen Fels; er machte meine Schritte fest.

 

Darum wollen wir nicht versuchen, ihn mit eigenen Bemühungen zu ersteigen; wir wollen nicht selbst die Verheißungen erfüllen, sondern bedenken, was Abraham dadurch Trauriges erlebte (1. Mose 16), und was für schreckliche Folgen das hatte. Wenn wir nach unserem eigenen Willen handeln, verschließen wir unser Herz vor Gottes Gnade, die allein Seine Verheißungen erfüllen kann. 

  • Die Befreiung geschieht durch den Glauben, und Gott schenkt uns die Gabe des Glaubens. 

Phil.2,13 Denn Gott ist es, der in euch sowohl das Wollen als auch das Vollbringen wirkt nach seinem Wohlgefallen.

 

Die Fülle, nach der wir uns sehnen, ist uns zu hoch; sie ist über uns ... in Gott. Er teilt uns den Glauben durch den Umgang mit Seinem Wort mit; so lasst uns einfach an das glauben, was Gott sagt und tut. 

  • Also wollen wir uns von Ihm auf den Felsen führen lassen und Ihm glauben, daß Er es tut. 

Hebr.13,20 Der Gott des Friedens aber, der unseren Herrn Jesus aus den Toten heraufgeführt hat, den großen Hirten der Schafe durch das Blut eines ewigen Bundes,

 

Hebr.13,21 er rüste euch völlig aus zu jedem guten Werk, damit ihr seinen Willen tut, indem er in euch das wirkt, was vor ihm wohlgefällig ist, durch Jesus Christus. Ihm sei die Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen. 

  • Es hat dem Herrn gefallen, durch Vermittlung des Glaubens mit uns zu verkehren. 

Aus diesem Felsen fließt Wasser im Überfluss; lasst uns also in langen Zügen davon trinken! Dann haben wir die Antwort auf unser Gebet.

 

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 9.4. entnommen )

 

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )