Die große Segensfülle des Evangeliums

 

Röm.15,29 Ich weiß aber, dass, wenn ich zu euch komme, ich mit der Segensfülle des Evangeliums von Christus kommen werde.

 

Das hoffte der Apostel Paulus in seinem Leben offenbar zu machen, als er der Gemeinde in Rom seinen Besuch ankündigte. 

  • Diese Segensfülle des Evangeliums von Christus sollte auch jedes Christenleben kennzeichnen. 
  • Das Evangelium ist die Kraft Gottes für alle, die glauben. 

Wir besitzen also einen kostbaren Schatz, für den wir unseren Mitmenschen gegenüber verantwortlich sind. Wenn wir ihn für uns behalten, gibt es keinen Segen und keine Fülle. 

  • Das Evangelium von Christus lehrt uns auch, im Glauben zu wandeln und den guten Kampf des Glaubens zu kämpfen.

Kol.2,6 Wie ihr nun Christus Jesus, den Herrn, angenommen habt, so wandelt auch in ihm,

 

Kol.2,7 gewurzelt und auferbaut in ihm und gefestigt im Glauben, so wie ihr gelehrt worden seid, und seid darin überfließend mit Danksagung.

 

Sind wir wirklich solche, die das Land einnehmen? Sind wir Gerechte, die durch den Glauben leben? Im Brief an die Römer betont Paulus zweimal, dass er für das Evangelium von Christus ausgesondert und geweiht ist. 

  • Bei allem, was er tat, stand Christus an erster Stelle. 

Ob er den heiligen Dienst des Wortes ausübte oder Zelte machte, immer war er für das Evangelium ausgesondert. Hier finden wir das Geheimnis eines gesegneten Lebens. Es liegt darin, dass wir unsere Tagesarbeit verrichten, welcher Art sie auch sei, und dabei Christus und Seinem Evangelium geweiht sind. Wir sollten nie etwas tun, ohne Christus dabei den ersten Platz zu geben, und nie dorthin gehen, wo Christus nicht die erste Stelle einnehmen kann.

Der Apostel sagt, dass er durch Gottes Gnade ein Diener des Evangeliums ist. 

  • Unser Dienst ist also ein Gnadengeschenk Gottes und darf nicht zur Gewohnheit oder Routine werden.

2.Kor.8,9 Denn ihr kennt ja die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, dass er, obwohl er reich war, um euretwillen arm wurde, damit ihr durch seine Armut reich würdet.

 

2.Kor.8,12 Denn wo die Bereitwilligkeit vorhanden ist, da ist einer wohlgefällig entsprechend dem, was er hat, nicht entsprechend dem, was er nicht hat.

 

Gott gebe uns die Einfalt und Lauterkeit, dass wir jeden Dienst, sei er nun klein oder groß, öffentlich oder verborgen, als eine Gnadengabe Gottes ansehen! Wir sind berufen, die Segensfülle des Evangeliums von Christus kennenzulernen. Das ist das Gegenteil von Formenwesen, Fruchtlosigkeit und Passivität, gegen die wir zu kämpfen haben, um nicht stehenzubleiben.

Warum uns mit Wenigem begnügen, wenn wir die Fülle haben können?

Spr.22,9 Wer freigebig ist, der wird gesegnet, denn er gibt dem Armen von seinem Brot.

 

Lasst uns schöpfen aus Gottes Fülle, Lebenswasser aus den Schleusen des Himmels empfangen und dadurch erquickt und erneuert werden!  Der Segen wird sich in unserem Leben zeigen, wenn wir den Schatz des Evangeliums von Christus freigeben und, von unserer Selbstsucht freigemacht, nur eines im Auge haben: diesen Schatz an andere weiterzugeben.

 

Kolosser 1,25-2,10; 2. Korinther 8,6-15;

 

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 4.11. entnommen )

 

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )