Das Gericht Gottes

 

Rolf Müller

 

"Alsdann wird der Boshafte offenbart werden, welchen der Herr umbringen wird mit dem Hauch seines Mundes durch die Erscheinung seiner Wiederkunft und wird ihm ein Ende machen, dessen Zukunft geschieht nach der Wirkung des Satans mit allen lügenhaften Kräften und Zeichen und Wundern, mit allerlei Verführung zur Ungerechtigkeit unter denen, die verloren gehen. (2. Thessalonicher 2,8).

 

Der Antichrist tritt auf für die, die verloren gehen, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben. Darum wird Gott ihnen kräftige Irrtümer senden, dass sie der Lüge glauben. Das Verderben wird sie schnell überfallen wie die Schmerzen einer schwangeren Frau.  Sie werden dem Gericht nicht entrinnen.

 

"Ihr aber, liebe Brüder." Über uns kommt doch dieses Gericht nicht. Wir sind nicht in der Finsternis. Wir sind allzumal Kinder des Lichts. Wir gehören Jesus an, der uns aus der Finsternis in sein wunderbares Licht gerufen hat. Wahre Gläubige warten auf das Kommen ihres Herrn.

 

In dem Augenblick, wo der Herr seine Gemeinde wegnimmt von dieser Welt, ist das Licht und Salz aus der Welt verschwunden. Wer soll dann den Antichristen aufhalten? Gott hat die Seinen nicht zum Zorn gesetzt, sondern er bewahrt uns vor dem zukünftigen Zorn.

 

 

Solange wir auf Erden sind, sollen sich die Gläubigen gegenseitig erbauen. Wir sollen keinem Böses mit Bösem vergelten. Wir sind allezeit fröhlich, beten ohne Unterlass und sind dankbar in allen Dingen. So sieht Erbauung aus.